Ich wurde als Repräsentantin des AK Protest zur ASTA Vollversammlung entsendet, um das weitere Vorgehen bezüglich des Forderungskataloges an den Senat der Uni Mainz zu besprechen.
Forderungen:
An den Forderungen wurden geringfügige Änderungen vorgenommen, die heute Abend noch aufgenommen werden. Zudem soll das AStA-Logo eingefügt und mit „Die Mitwirkenden des AK Protest mit Unterstützung des AStA“ unterzeichnet werden. E-Mail Adressen von Kontaktpersonen, bzw. -Gruppen sollen angehängt werden: Die E-Mail des AStA-HoPo-Referats und des AStA, eventuell noch die des AK Protest.
Beschluss des ASTA:
Unterstützung des Forderungskataloges und Weiterleitung an die Senatsmitglieder.
Mehrere Vorgehensmöglichkeiten:
- Diskussion in der nächsten und letzten Senatssitzung vor den Semesterferien (morgen, 17.7. um 13h)
- Eine Sitzung nach den Semesterferien zum Forderungskatalog
- Diskussion in Themenblöcken über mehrere (z.B. drei oder vier) Senatssitzungen im Wintersemester 2009/10. Der ASTA hat hierfür seine Unterstützung angemeldet. Hierbei würden die Forderungen die dem AK Protest besonders wichtig sind konkret, in Zusammenarbeit mit AStA Leuten, ausgearbeitet und dann im Senat diskutiert werden.
Jens Jungblut (studentischer Vertreter im Senat) gab zu Bedenken, dass letzteres Vorgehen mit Hinblick auf die Erreichung der Ziele das sinnvollste sei, da sich sonst die Senatsmitglieder, insbesondere die Professoren, überrannt fühlen und den Forderungskatalog abblocken, oder im zweitgenannten Fall den Katalog wohl nicht mehr als zur Kenntnis nehmen würden.
Ich werde bis spätestens morgen 12h Jens eine E-Mail mit dem abgesegneten Forderungskatalog und unserem geplanten weiteren Vorgehen schicken. Daher bitte ich um rege Kommentare bzgl. des weiteren Vorgehens!
Ergänzung, 17.07., 15.30h:
Dies ist die E-Mail, die heute morgen rausging:
Hallo Jens,
anbei wie vorhin besprochen die modifizierte Form des
Forderungskataloges zur morgigen Vorlage im Senat.
Ich habe mit den Leuten des AK Potest gesprochen und wir haben uns auf
folgendes geeinigt: Die Diskussion wird in 3 Themenblöcken, da sich die
Forderungen auf drei Themen beziehen, eventuell 4, falls wir aus der
LHG-Novelle noch ein eigenes Thema machen, über mehrere Senatssitzungen
nach der Sommerpause mit Mitgliedern des AK Protest und AStA im Senat
stattfinden.Vielen Dank für deine Hilfe!
Revolutionäre Grüße
Fabia






Mist! Mir ist gerade aufgefallen, dass die pdfs nicht vollständig gegendert waren (wir haben das wegen der Eile um ca. drei Uhr nachts gemacht und waren schon ziemlich übermüdet). Deshalb hab ich sie vorerst wieder offline genommen, da die Texte, wie u.a. der studentische Senator Jens Jungblut in seiner Mail angemerkt hat, noch mal überarbeitet werden müssen.
Jop, es gibt das als pdf, das wir für die Schickung an den AStA gemacht haben, mit toller Formatierung und allem. Ich habs dann direkt mal hochgeladen, beides gibt es hier gezipt.
Ok, super. So finde ich es dann auch am besten. Haben wir das ganze vielleicht in irgendeiner weiterleitbaren Form? PDF oder so, ansprechend formatiert… Dann könnte ich das auch mal direkt an die Dozenten weitergeben, bei denen ich mir interesse dafür verspreche. Wenn ich mirs jetzt einfach von der Seite kopiere siehts halt nicht so hübsch aus.
Hallo David, die Forderungen wurden an Jens geschickt, der sie heute im Senat ausgeteilt und unser weiteres Vorgehen kurz vorgestellt hat. Die Forderungen samt dem Aufruf müssten wir selbst an die Dekane bzw. Dozenten weiterleiten, was ich erst ab Montag tun könnte. Liebe Grüße!
Soll dann mit den Forderungen erst mal gar nichts passieren? Oder werden sie “zur Diskussion” trotzdem schon an die Dekane und dann hoffentlich auch Dozenten gesendet?
Fabias Argumentation auf den Vorschlag von Jens überzeugt sehr. Nur das gemeinsame Engagement, Ziff. 3) scheint m.E. kommunikationsorientiert und erfolgversprechend auf eine angemessene Anhörung in den Hochschulgremien zur Berücksichtigung der Bildungsziele des Streiks. Auf Reformen der Entwicklungsvorhaben speziell der Uni Mainz könnte zudem nach der Ankündigung möglicher Unterstützung von in den Gestaltungsprozessen erfahrenen ASTA-Mitgliedern sinnvoll angenommen werden, wobei die Diskussion an der Uni (über das WS) langfristig am Laufen gehalten wird.
Wie ich das nun verstehe, haben wir in Gestalt unseres derzeitigen Forderungskatalogs also eine vorläufige, nach sinnvollen Themenblöcken sukzessiv weiter ‚auszugestaltende‘ Willensbildung, die durch den ASTA aber bereits grundsätzlich, d.i. auch inhaltlich unterstützt ist. Und wir hätten, am Ende (bei hoffentlich gutem Lauf) auch die aus der Gruppe (z.B. Jan und Anna) geforderte breitere Basis der Interessen einer ‚kritischen Studierendenschaft‘ nach der vorherigen Zusammenarbeit mit dem ASTA. Dazu Parteioffenheit zumindest durch Kenntnisnahme/Gehör von allen betroffenen Gruppen der Universität. Über die konkrete Ausgestaltung und Transparenz dieser Arbeit (z.B. Vorbereitung aus Gruppe, evtl. Arbeitsgruppen, zukünftig bessere Sichtbarmachung von zwischenzeitlichen Änderungen sich in Bearbeitung befindlicher Themen etc.) besser einmal nichts weiteres. Denn es pressiert nach dem Engagement von Fabia in der ASTA-Vollversammlung. Gibt es denn keine weiteren Meinungen (Regelstudenten) zum weiteren Vorgehen und diesem wichtigen TOP?
Ich würde entscheiden für letzteres Vorgehen plädieren, da dies am meisten Erfolg verspricht und die Forderungen des Bildungsstreikes so explizit in den Alltag der innuniversitären Diskussion hineingetragen werden können. Zudem können wir wirklich die Forderungen einbringen, die ganz speziell die Uni Mainz betreffen, da doch auch einige dabei sind, die diese speziell nicht betreffen, wie z.B. die Abschaffung des Hochschulrates, was Landessache ist. Allerdings könnte auch bei solchen Punkten mit der Uni zusammengearbeitet werden, um z.B. geschlossen Petitionen einzureichen etc.
hi,
also in unserem sinne sollte es ja wirklich sein, dass es eine längerfristige beschäftigung mit dem thema bildungsreform (bzw. bachelor/master etc.) an der uni (und darüber hinaus) geben sollte. dafür benötigen wir die unterstützung durch andere gruppen. der asta und das stupa von studentischer seite aus, sowie der senat, der auch die lehrenden mit einschließt.
daher: die forderungen mit dem asta zusammen nächstes wintersemester weiter bearbeiten und sie (die forderungen) damit einer weiteren gruppe zum mitwirken öffnen. schließe mich also fabias einschätzung an.