3 Kommentare

  1. Ach ja, btw: Bevor du hier deine ganzen wertvollen Humanressourcen darauf verschwendest, ellenlange Texte zu schreiben, die eigentlich nur deine Ergüsse im WiWi-Forum reproduzieren, könnntest du doch gleich drauf verlinken …

  2. Hiho! Hierzu empfehle ich einerseits die Lektüre der Forderungen, Abschnitt 4 “Soziale Öffnung der Hochschulen”, in der wir bereits klarmachen, dass wir nicht mit einer Beschränkung des Hochschulzugangs auf bestimmte Gruppen sympathisieren.
    Andererseits kann ich nur den Besuch unserer Plena und der Besetzung empfehlen – da triffst du auf Menschen, die etwas handfester sind als Vorurteile und vielleicht ist dir ja der Vortrag, den Peter Grottian am Donnerstag hier halten wird, Anlass genug, das Unmögliche zu wagen und in den grässlichen Morast linker Ideologen einzutauchen. Aber auch Grottian wird dir kein “sozial gerechtes Studiengebührenkonzept” anbieten; vielleicht kann dir da ja Liz Mohn weiterhelfen … :D

  3. Neomarxismus, Neoliberalismus… Ein bisschen weniger Ideologie und mehr Realitätsnähe würde beiden Seiten gut tun. Das Ifo-Institut hat übrigens zweifelsohne Recht, wenn es uns Studenten daran erinnert, dass wir bereits zur “Elite” gehören, ganz unabhängig davon, ob wir das Studium jetzt zur Selbstfindung oder als Karrierebooster nutzen. Ein großer Teil der Bevölkerung hat nie studiert und zahlt uns trotzdem (teilweise mit an den Gesamtkosten gemessen geinger Selbstbeteiligung unsererseits) ein komplettes Studium inklusive besserer Gehaltsaussichten. Das wird auch sicher nicht komplett über den progressiven Steuertarif wieder wett gemacht, da braucht ihr nur mal den Handwerksmeister zu fragen, der Akademiker-Steuersätze zahlt, ohne jemals einen Campus betreten zu haben.

    Wo ist hier die viel beschworene Gerechtigkeit? Wieso ist es ungerecht, wenn ein Studium über nachgelagerte Studiengebühren finanziert wird und somit ein Teil des höheren Akademikergehaltes zweckgebunden abgeschöpft wird? Auch hier lassen sich sicher Regelungen finden, die verhindern, dass arbeitslose Akademiker in die Schuldenfalle tappen.

    Oder haltet ihr es tatsächlich für ein unmögliches Unterfangen, einen Studiengang zu finden, der sowohl euren Wissensdurst löscht, als auch berufsvorbereitend wirkt? Schließen sich selbstbestimmtes Studium aus Interesse am Stoff und Anwendung der erlernten Methoden und vielleicht sogar der ganz konkreten Lerninhalte im späteren Arbeitsleben tatsächlich aus?

    Ich würde mir mehr solcher konkreten Diskussionen wünschen, statt immer nur den platten Parolen von der “Ökonomisierung der Hochschulen”. Entwickelt doch zur Abwechslung mal ein aus eurer Sicht (im Hinblick auf Höhe und Zeitpunkt der Selbstbeteiligung und vor allem der Versicherung gegen nicht zumutbare Rückzahlungsbedingungen) sozial gerechtes Studiengebührenkonzept, statt ständig nur hervorzuheben, was ihr alles NICHT wollt – eben weil eine reine Steuerfinanzierung trotz progressiven Steuertarifen auch nicht zwangsläufig gerecht und vermittelbar (und somit finanzierbar) ist und zudem noch falsche Anreize ausgesendet werden, weil es ja aus der eigenen egoistischen Sichtweise sowieso nur das Geld von einer anonymen Masse ist, das man so ganz ohne schlechtes Gewissen in beliebiger Höhe einfordern und durch teilweise wenig zielgerichtetes Studieren verprassen kann.

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Mitwirkende

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