Zwar ist die “offizielle” Bildungsstreikwoche vom 16.11. – 20.11. beendet, doch hat sich freilich in der Politik seit dem nicht viel bewegt. Die Bundeskanzlerin hat keine Presseerklärung abgegeben, in der sie spontan eine Anhebung der Bildungsausgaben am BIP auf 15% verspricht, Frau Schavan hat die Forderungen immer noch nicht verstanden und freut sich, dass “die Studentinnen und Studenten erwarten, dass das, was jetzt in der Kultusministerkonferenz vereinbart wurde, auch umgesetzt wird”, und die anderen europäischen KultusministerInnen stellen sich wohl tot. Die Protestbewegung jedoch lebt noch, und die Presse auch – hier kommt ein halbwegs aktueller Pressespiegel zu den Bildungsprotesten:
- Bildungsstreik an der Universität Mainz
- de.indymedia.org | Uni Bonn-Wieder Räumung und Repressionen
- Studierende beginnen international zu kooperieren | Radio Utopie
- Regensburg Digital » “Wir sind nicht 68. Wir sind 2009!”
- NWZonline.de – Akademische Freiheit ist baden gegangen
- Bildungsstreik in Gießen: Uni im Ausnahmezustand | Frankfurter Rundschau – Hessen and.html
- Presseportal: ARD Das Erste – Das Erste: ANNE WILL am 29. November 2009: Wa(h)re Bildung – hast Du was, wirst Du was!
- Bildungsministerium nimmt Stellung zu Forderungen von Philologenverband und CDU-Landtagsfraktion – bildungsklick.de
- Die neue Internationale des Protestes (Kultur, Aktuell, NZZ Online)
- Der Bildungsstreik hat viele Aha-Effekte – Hochschule – Schwäbisches Tagblatt Tübingen
- Studenten planen weitere Aktionen: Bildungsstreik geht in zweite Runde | RP ONLINE
- Kolumne: Uni-Angehörige schreiben – Warum der Bildungsstreik längst überfällig war – Lüneburg – Region – Hamburger Abendblatt
- “Wir wollen Transparenz und Mitbestimmung!” | Studieren in Deutschland | Deutsche Welle | 26.11.2009
- ZEIT Online – Hochschulreform: Nieder mit Bologna!
- Wie weiter an den Hochschulen? – FAZ.Net – 28.11.2009
Videos:






Der ZDF-Beitrag ist mies. Ein paar peinliche O-Töne, eine Darstellung, als ginge es bei den Protesten nur um eine “Entschlackung” des Bachelor und Krauschs typische Einlullungstaktik. Dann werden den künftigen Bachelorstudierenden also liberalere Studienordnungen begegnen, die Generation jetzt kann man aber getrost vergessen. Besonders Krauschs Hinweis, der Bachelor-Degree einiger Eliteunis beweise, dass gewiss keine “Fachidioten” herangezüchtet würden, ist extram happig. Geht es also doch um Elitenzüchtung oder wie jetzt?