Nachmittagsplenum:
TOPs:
- Besetzung
- StiferterInnen-Tag
- Programm
- Mobilisierung
- KMK
- Bundesweites Treffen
- Wiki
- Präsigespräch
Besetzung:
Die Raumgestaltung betreffend könnten viele positive Veränderungen vorgenommen werden: Es werden noch Sofas, Sessel, Matratzen, Kissen, Decken, Luftballons, Teppiche, bunte Folien und Tücher (Hippiezubehör), Lichterketten, bessere Lampen und Stellwände benötigt. Die Ethnologen, die direkt Gegenüber ihre Fachschaft haben, sollen dazu um eine Sofaleihgabe gebeten werden. Die Aufgabe, eine Stellwand zu besorgen, ist verteilt. Die restlichen Aufgaben sollen als Liste an die Wand gehängt und dann noch heute angegangen und ein Spendenaufruf soll in den Blog reingesetzt werden.
StiferterInnen-Tag:
Herr Krausch hat für den 30.11. über den Univerteiler den sog. “StifterInnen-Tag” angekündigt, und dies den Besetzenden nicht mitgeteilt. Zudem wurde der Verteiler benutzt, der den Studierenden mit der Begründung, er würde abgeschafft, verweigert wurde. Dazu soll zunächst nichts weiter unternommen werden, und dieser Punkt im nächsten Präsigespräch thematisiert werden.
Programm:
Die “Scheiße”-Band wird am 9.12. spielen. Es gibt die Idee, übers Wochenende ein Programm für die kommende Woche, mit festen Terminen, zusammenzustellen, und das dann zu Beginn der Woche zu publizieren. Dieses Programm soll beinhalten, dass das Plenum zu festen Uhrzeiten stattfinden soll, um 14 Uhr und um 20 Uhr, damit mehr Menschen daran teilnehmen können. Highlight: Am Donnerstag soll Peter Grotian (der bekannte Berliner Soziologe), einen Vortrag zum Thema Bildungsstreik halten, der sollte vorher auch gut beworben werden. Sonst sollen verschiedene Abendveranstaltungen, wie z.B. Bandabende stattfinden, aber in einem Rahmen, der der Besetzung und ihren Zielen angemessen ist. Das heißt insbesondere, dass keine aggressive Stimmung aufkommen darf, und bei allen Veranstaltungen Raum für Diskussion bleiben muss.
Mobilisierung:
Zwecks Mobilisierung sollten alle Nachrichtenkanäle genutzt werden: Private Ansprache, Emails, Telefonieren usw. Ein interessanter Vorschlag betrifft die Möglichkeit, als Fahrer eines Mainzer Rikscha-Taxis die Besetzung bekannter zu machen. Weiterhin wurde der Vorschlag eingebracht, in der Stadt in Geschäften Werbung zu hinterlassen. Der Kontakt zu anderen Universitäten soll intensiviert werden, um die Internationalität und Größe der Bewegung deutlicher zu machen: Das könnte auch noch interessierte und solidarische Menschen hierherziehen. Insgesamt sollten die Menschen sich selbst dazu bewegt fühlen, zur Besetzung zu kommen, und nicht “geschoben” werden. Es besteht zum Beispiel der Vorschlag, eine Stellwand mit Nachrichten von anderen Universitäten, internationalen Besetzungen und Solidaritätserklärungen aufzuhängen. Die interne Kommunikation soll verbessert werden.
KMK:
Die KMK findet am 10.12. in Bonn statt: Dahin wird fett mobilisiert und soll in Bonn fett blockiert werden. Wie sich die Mainzer Besetzung dort mit einbringt, steht noch offen. Die Forderungen an die KMK, die dort übergeben werden sollen, sollen vorher durch eine zentrale Sammelstelle vorbereitet werden, an die alle lokalen Bündnisse ihre Forderungen schicken. Poster zur Mobilisierung werden von Amanda bestellt und vom AStA finanziert. Es soll auch noch kurzen Workshop zur KMK geben, bei der das Thema kurz allen vorgestellt wird.
Bundesweites Treffen:
Das bundesweite Treffen kann mit 50 bis 200 Teilnehmern, wenn es stattfindet, mit Unterstützung des AStA hier stattfinden; wie jedoch genau der AStA das unterstützen will, steht jedoch nicht fest. Es besteht auch das Problem, das es in Mainz im Moment nicht genug Menschen gibt, um das zu Organisieren (Essen, Schlafräume usw.), zumindest nicht seitens der Bildungsstreikaktiven. Daher wird dieses Thema vertagt.
Wiki:
Es wurde ein Wiki für die bessere Kommunikation erstellt, jedoch auf anderem Webspace als der, auf dem die bisherige Homepage liegt; zudem bestand die Funktionalität, für die das Wiki eingesetzt werden sollte, schon seit längerer Zeit in Form des Forums auf der Seite des AK Protest. Daher wird das Wiki nicht genutzt werden, aber auf das Forum zur Koordination der Gruppenarbeit verwiesen.
Präsigespräch:
Das erste Präsigespräch ist gut gelaufen, da viele, informierte Menschen vor Ort waren; das zweite lief jedoch schlecht, da zu wenig, zu schlecht informierte Menschen vor Ort waren und die Anwesenden seitens des Präsi und seiner BegleiterInnen sinnfrei zugetextet wurden. Dazu müssen Moderation und Konditionen einer solchen Sitzung verbessert werden. Konkrete Maßnahmen sind:
- Es soll eine Vor- und Nachbereitung der Gespräche durch AG-unabhängige Workshops stattfinden.
- Die Sitzungen sollen eine halbe Stunde vorher beginnen, um die Ergebnisse vom letzten Mal, Handzeichen und Formalia der Gespräche zu vermitteln.
- Die Redezeit soll auf 2 Minuten begrenzt werden.
- Die Gespräche sollen aufgezeichnet und mit Zustimmung ins Internet gestellt werden.
- Die Protokolle sollen vom Präsi gegengezeichnet werden.
- Inhaltliche Punkte und Diskussionsergebnisse sollen während der Sitzung (per Beamer) an die Wand geworfen und ans Protokoll angehängt werden.
Diese Ideen werden Montag oder Dienstag in einem größeren Plenum vorgestellt.






Jup, ergibt auch offensichtlich keinen Sinn. Danke für den Hinweis! Die Protokolle entstehen oft sehr hektisch und hier ist nicht unbedingt immer Zeit für Redigierung … Ich habs korrigiert.
»Es wurde ein Wiki für die bessere Kommunikation erstellt, jedoch auf anderem Webspace, als bisher zu«
… versteh’ ich nicht. Wo ist das Wiki?
ich hätte da noch einen kleinen Kommentar zum Thema Mobilisierung:
vielleicht nervt es so manche, dass ich damit schon wieder anfange, aber diesmal konstruktiv:
Statt am brand-satz könnte man mal eine “echte”, informative, inhaltliche Bildungsstreik- und Besetzerzeitung herausbringen, statt alle Energien anderweitig zu verwerten. Ein gutes Vorbild wäre die Zeitung der Besetzer der Uni Freiburg mit guten, lustigen Bildern und Karrikaturen, Beiträgen, Artikeln etc. schaut mal! http://www.bildungsstreik2009-freiburg.de/2009/06/bildungsstreik-zeitung-freiburg/
liebe Grüße,
Sophia