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	<title>AK ProtestJan</title>
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	<description>Protest Open Source!</description>
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		<title>Runder Tisch zum Thema &#8220;Friedensbildung&#8221;</title>
		<link>http://mainz.akprotest.de/2010/07/runder-tisch-zum-thema-friedensbildung/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 09:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Forderungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Militarismus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstag, den 6. Juli 2010, findet in der Landeszentrale für politische Bildung RLP ein runder Tisch statt, an dem eine umsetzbare Gegenposition zu der Kriegspolitik des Bildungsministeriums erarbeitet werden soll. Hintergrund ist der ministeriale und parlamentarische Beschluss, Propagandaoffizier_Innen der Armee an der Ausbildung von Lehrer_innen und am Unterricht zu beteiligen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter “Friedensbildung in Rheinland-Pfalz” verbirgt sich ein  Korrekturversuch des Skandals, dass das Kultusministerium RLP mit der Armee eine Kooperationsvereinbarung getroffen hat. Unter Anderem  soll das Militär direkt an Schulen indoktrinieren dürfen; zudem sollen  Lehrer_innen militaristisch voreingenommen werden durch “Fortbildungen”,  die sie durch Propagandaoffizier_innen der Armee erhalten. Gegen diese  Vereinbarung wurde bereits eine Petition an den Landtag eingereicht,  jedoch nicht anerkannt und berücksichtigt. Es ist also beiden, Regierung  und Parlament, jeweils Wegbereitung für Militarismus oder bloßes  Versagen vorzuwerfen.</p>
<p>Am morgigen Dienstag wird daher ein runder Tisch stattfinden, an dem  Gruppierungen aus der nicht-militärischen Entwicklungsarbeit teilnehmen  werden, und anhand der Themen Nothilfe, Nicht-militärische Konfliktbearbeitung, Mission bis hin zu “Frieden als Abkehr von  Unterdrückung &amp; Ausbeutung” eine Gegenposition zu der ministeriell  vereinbarten Kooperation mit der Armee erarbeiten wollen. Hier  werden nicht-ministerielle Gespräche jenseits von Lehrplänen geführt,  und kein neoliberaler Diskurs (Uni in Bologna/GATS-Zeiten), der sich in  die Ministerialpolitik einordnen könnte. Das ist begrüßenswert! Die  teilnehmenden Gesprächspartner_innen sind zumindest strukturell noch  nicht diskreditiert. Deshalb:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Runder Tisch zum Thema  Friedensbildung: Dienstag, den 6. Juli 2010, 16 Uhr, Landeszentrale für  politische Bildung Rheinland-Pfalz,  Am Kronbergerhof 6 (zwischen  Schillerplatz und Römerpassage), Mainz.</strong></p>
<p><span id="more-3316"></span>Dabei geht es notwendigerweise um so  etwas wie eine konsensuale Maximalforderung, damit ein Kompromiss in  nachfolgenden Verhandlungen und dem öffentlichen Meinungsbildungsprozess  zu verbesserten Entscheidungen führen kann. Es geht nicht darum, eine  Prognose abzugeben und am Ende “recht zu behalten”, sondern vielmehr  darum, nicht an Widersprüchen des eigenen – individuellen oder  kollektiven – Denkens zu scheitern.</p>
<p>Da der AK Protest weiterhin das Stellvertreter_innenprinzip ohne  imperatives Mandat kritisch sieht oder ablehnt, wäre dort ein Termin, um  sich in Diskurse um Inhalte mit Forderungen nach Unmittelbarkeit und  Selbstbestimmung in Form &amp; Inhalt von Bildung einzumischen. Da die  Anmeldefrist vorbei ist, und private Diskussionen um ein Stellvertreter_innen-System nicht nützlich sind, mag es manchem oder  mancher vielleicht sinnvoll erscheinen, sich mit seinem oder ihrem  Gesprächswunsch dort einzufinden.</p>
<p>Lernen unter Zwang ist inakzeptabel. Arbeiten unter Zwang ist  inakzeptabel. Ein argumentatives Werben für diese Auffassungen kann an  diesem Termin wohlwollend aufgenommen werden.</p>
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		<title>29.6.: Bildungsstreik-Demo in Friedberg</title>
		<link>http://mainz.akprotest.de/2010/06/29-6-bildungsstreik-demo-in-friedberg/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 17:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Bologna]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht mehr der kalte Konkurrenzkampf um die Noten soll die Klassenzimmer beherrschen, sondern ein friedliches Miteinander. Demo am 29. Juni um 11 Uhr an der Burg in Friedberg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Demo: 29. Juni, 11 Uhr an der Burg in Friedberg</strong></p>
<p>Auf Grund der anhaltenden Misere in der Bildungspolitik veranstaltet die Bildungsstreik AG Wetterau am 29.6. in Kooperation mit dem KreissschülerInnenrat ein Demonstration gegen die aktuellen Zustände:</p>
<blockquote>
<h5>Ya Basta! Es Reicht!</h5>
<p>Seit nun über 4 Jahren fordern SchülerInnen und StudentInnen einen Wechsel in der Bildungspolitik. Gefordert wird ein ganz neues System von Lernen. Nicht mehr der kühle, kalte Konkurrenzkampf um die Noten soll die Klassenzimmer beherrschen, sondern ein friedliches Miteinander, hin zu einer solidarischen Gesellschaft, in der Kritik, gemeinsames Schaffen und Selbstbestimmung die Bildung und Pädagogik ausmachen sollen.</p>
<p>Verändert hat sich aber nichts.</p>
<p>Gerade jetzt in der Wirtschafts- und Finanzkrise zeigt sich, für was die momentane Politik und das jetzige Wirtschaftssystem tatsächlich stehen. Während Banken Kredite in Milliarden-Höhe ohne jegliche Kontrolle aus staatlichen Kassen erhalten, wird dieses Geld im Bildungswesen und im Sozialbereich eingespart. Gleichzeitig erhalten Unternehmen und die Bundeswehr immer mehr Einfluss auf die Bildungseinrichtungen und bestimmen schon heute einen Großteil des Lehrplans. Schule ist somit nur noch ein Bereich in dem ausschließlich die Verwertungslogik regiert. SchülerInnen werden dabei zu Humankapital degradiert und dienen allein wirtschaftlichen bzw. kriegerischen Überlegungen. Der Mensch ist in diesem Denken vollkommen egal, er ist nur noch Ware.</p>
<p>Wir stellen uns gegen diese ausbeuterische Politik, die sich einmal mehr gegen Armen und Schwachen der Gesellschaft richtet. Der momentane Zustand din Bildung und Sozialbereich ist unerträglich, wir fordern:</p>
<ul class="big">
<li>Selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungsdruck und Konkurrenzdruck!</li>
<li>Freier Bildungszugang für alle Menschen, Lehrmittelfreihet und Abschaffung von sämtlichen<br />
Bildungsgebühren wie Studiengebühren, Ausbildungsgebühren und Kita-Gebühren!</li>
<li>Öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft unter anderem auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe!</li>
<li>Einstellung aller Verfahren gegen unsere Bildungsstreik-Aktivisten!</li>
<li>Konsequente Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen<br />
Bildungseinrichtungen!</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Deswegen demonstrieren gehen und laut sein! Die <a title="Demoroute der Bildungsstreikdemo in Wetterau" href="http://ksrwetterau.de/images/Material/route.jpg" target="_blank" rel="lightbox[3293]">Demoroute</a> ist auf der Seite des aufrufenden Bündnisses einsehbar.</p>
<p><strong>Wichtig: Zu dieser Demonstration haben sich <a title="Faschos wollen jetzt auch Bildungsstreiken" href="http://antifabi.de/?p=677" target="_blank">FaschistInnen angekündigt</a>, die auch &#8220;teilnehmen&#8221; wollen</strong>. Auf dieser Demo sind aber keine Faschos erwünscht. Achtet also darauf, gemeinsam zur Demo zu gehen, Bezugsgruppen zu bilden und euch nicht von dem braunen Mob die Demo und die Inhalte nehmen zu lassen. Erwartet werden etwa 40 Nazis, überwiegend Mitglieder der NPD und JN.</p>
<p>Quelle: <a title="Demoaufruf vom Bildungsstreik Wetterau" href="http://utopic-web.de/bildungsstreik/wordpress/?p=62" target="_blank">Bildungsstreik Wetterau</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Forschungsdurchbruch in Mainz: Geisteswissenschaften entdeckt!</title>
		<link>http://mainz.akprotest.de/2010/06/forschungsdurchbruch-in-mainz-geisteswissenschaften-entdeckt/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 20:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberale Saftsäcke]]></category>
		<category><![CDATA[Präsi]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Präsident der Uni Mainz, neuerdings JGU (sprich: Djäei-Djii-Jiu), sieht &#8220;seine&#8221; Universität gerne im Glanz von Exzellenz und Elite erstrahlen &#8211; doch dieser Glanz kommt nicht von ungefähr. Schließlich müssen zunächst einige Investitionen getätigt werden, um in solch eine Position zu gelangen; dazu gehören z.B. der Bau von Forschungseinrichtungen, die auch gerne von Boehringer-Ingelheim gesponsort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Präsident der Uni Mainz, <a title="Djäei-Djii-Jiu - das bist jetzt du. (?)" href="http://mainz.akprotest.de/2010/01/der-fetisch-des-prof-k/" target="_self">neuerdings JGU (sprich: Djäei-Djii-Jiu)</a>, sieht &#8220;seine&#8221; Universität gerne im Glanz von Exzellenz und Elite erstrahlen &#8211; doch dieser Glanz kommt nicht von ungefähr. Schließlich müssen zunächst einige Investitionen getätigt werden, um in solch eine Position zu gelangen; dazu gehören z.B. der Bau von Forschungseinrichtungen, die auch <a title="Boehringer-Ingelheim lässt sich die Elite was kosten" href="http://mainz.akprotest.de/2009/11/lebenswissenschaften-und-der-ak-protest/" target="_self">gerne von Boehringer-Ingelheim gesponsort</a> werden dürfen (Investition in die Pharmaindustrie, Ruf und Patente), die Sanierung von naturwissenschaftlichen Gebäuden, die auch gerne Kernreaktoren sein dürfen (Investition in die Zukunft), die Neuerrichtung naturwissenschaftlicher Bauwerke für die Lehre wie dem PMC-Neubau gleich hinter der Mega-Mensa (Investition in lukrativen Nachwuchs) und nicht zuletzt auch &#8211; ganz allgemein &#8211; die Einwerbung von Drittmitteln (Investition in Investitionen / in Unmündigkeit). Woher sonst sollen auch die ganzen internationalen renommierten Größen der Wissenschaft, die Sponsorengelder, die staatliche Zuwendung in Form von Exzellenzinitiativen und die gewinnbringenden Erfindungen kommen?</p>
<p>Dass dies nicht alles nur hohler Pathos oder ein der Freiheit der Wissenschaften ferner ökonomischer Diskurs ist, der stromlinienförmig dem neoliberalen Zeitgeist folgt, beweist treffsicher einer der jüngsten Forschungserfolge der Universität Mainz: Ein bekannter Physiker in Personalunion mit dem allseits geliebten und bekannten großen Präsidenten der JGU, Prof. Dr. Georg Krausch, hat jüngst die bis dato unbekannte Wissenschaftskategorie der<em> </em>Geisteswissenschaften entdeckt.</p>
<p><span id="more-3264"></span>Diese müssen jedoch schon seit geraumer Zeit vor sich hinvegetiert haben, wie eine <a title="Geisteswissenschaft entdeckt und sind schon am eingehen." href="http://www.pro-geistes-und-sozialwissenschaften.uni-mainz.de/" target="_blank">Publiktion aus Krauschs Forschungsgruppe</a> zeigt; einer noch nicht bestätigten Theorie zur Folge sollen diese im derzeit vorherrschenden Klima des Förderns und Forderns nicht gut gedeihen.</p>
<p>Doch noch weiß mensch wenig über die fast noch unerforschte Spezies. Daher hat ihr allseits beliebter Entdecker, Prof. Dr. Georg Krausch, auch unmittelbar eine präventive Initiative zu deren Rettung ausgerufen, in der ein methodisch fundiertes Team aus Statistiker_innen, Zahlenkünstler_innen und Finanzinvestor_innen die Remodellierung des zerbrechlichen Gewächses aus grauer Vorzeit in ein zukunftsträchtiges und lukratives Bollwerk des Geistes betreibt, dass in noch nie dagewesenen Höhenflügen neue Märkte erschließen und Spitzenpotential höchster Güteklasse hervorbringen soll. Ein erster Erfolg scheint sich wohl schon abzuzeichnen: Die Volkswagenstiftung, eine Förderin der Freiheit der Wissenschaft <em>quasi per nomini</em>, hat sich zwecks deren Erhaltung dazu bereit erklärt, unter Beteiligung von gemeinsam mit ihrem Fachgebiet neu entdeckten Archäolog_innen <a title="Volkswagenstiftung betätigt sich in Kriminologie der Antike" href="http://www.uni-mainz.de/presse/33664.php" target="_blank">einen &#8220;historischen Kriminalfall&#8221; aufzulösen</a> &#8211; damit auch in der Vor- und Frühgeschichte Recht und Ordnung herrschen kann.</p>
<p>Bis aber weitere Ergebnisse erzielt werden können, lädt der beliebte Prof. Dr. Georg Krausch zu einer Verkündung über die Zufriedenheit mit seiner Forschung auf dem neuen, großen Feld der Päppelung von Geisteswissenschaften ein. Stimmt hier auch die Qualität? Werden die Ressourcen richtig verteilt? Und, wie er schon einige junge Wilde auf einer <a title="Das Atrium wurde dereinzt von jungen Wilden in Besitz genommen ..." href="http://mainz.akprotest.de/2009/11/jetzt-auch-in-mainz-rechte-aula-besetzt/" target="_self">Besetzung des Atrium Maximum</a> fragte: Ist denn alles in Ordnung mit den Bibliotheken oder muss das CHE-Ranking ein wenig nachhelfen? Die fröhlich-unkritische Beantwortung dieser Fragen wird laut präsidialem Beschluss am<strong> 23.7.2010 um 15 Uhr</strong> im gerade genannten <strong>Atrium Maximum in der alten Mensa</strong> stattfinden. Wohl bekomms!</p>
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		<item>
		<title>19.6.: Fahrraddemo und Infostand gegen neue Landebahn</title>
		<link>http://mainz.akprotest.de/2010/06/19-6-fahrraddemo-und-infostand-gegen-neue-landebahn/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 14:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafenausbau Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberale Saftsäcke]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, 19. Juni 2010, finden um Fahrraddemo und Infostand am  Abfahrt 15:30 Uhr]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Fahrraddemo und Infostand</strong> am<strong> Samstag, 19. Juni 2010</strong>: Abfahrt<strong> 15:30 Uhr ab Mahnwache.<br />
Infostand an der Okrifteler Straße auf Höhe der Baustelle.</strong></p>
<p>Die Demoroute ist <a href="http://www.fnp.de/sdp/region/lokales/fahrt-in-eine-verlorene-schlacht_rmn01.c.7720463.de.html">wie schon im Mai </a>angemeldet: Von der Mahnwache geht es bis zur A380-Halle und bis zum Terminal 1 (Zusage von Fraport steht noch aus) und wieder zurück; unterwegs sind mehrere Zwischenkundgebungen eingeplant. Die Radtour findet bei jeder Witterung statt. Angemeldet ist die Kundgebung bis 23 Uhr.</p>
<p>Zusätzlich gibt es auf Höhe der Baustelle an der Okrifteler Straße einen Infostand, der mit Pavillon, Kuchen, Erfrischungen, Info und Musikkonserven üppig ausgestattet ist. Eine eigene Musikvorauswahl kann gerne mitgebracht werden (da vermutlich sonst niemand dafür Zeit finden wird).  Genauso auch gerne Flyer mit den diversen Aspekten von insgesamt 10 Jahren Flughafenausbau-Gerede. Infos zu verwandten Themen dürfen auch gerne ausgelegt werden.</p>
<p><span id="more-3186"></span></p>
<h4>Anreise und Vorbereitung:</h4>
<p>Denkbar wäre eine Anreise nach Kelsterbach per Rad (Sternfahrt). Antworten auf Rückfragen und weitere Infos diesbezüglich gibt es z.B. <a title="Kontakt AK Protest" href="../kontakt" target="_blank">auf der Seite des AK Protest</a> oder über <a href="http://www.waldbesetzung.blogsport.de/">die Plattform der ehemaligen Kelsterbacher Waldbesetzung</a> und <a href="http://www.flughafen-bi.de/">die der vereinigten Bürgerinitiativen gegen Flughafenausbau und Nachtflugerlaubnis.</a> Eine <a href="http://waldbesetzung.blogsport.de/mahnwache/wegbeschreibung/">Wegbeschreibung zur Mahnwache</a> gibts auch.</p>
<p>Obwohl die Kundgebung erst ab 15:30 Uhr angemeldet ist, kommt bitte etwas früher! Dann besteht nämlich noch Gelegenheit, Fahrräder zu schmücken, für einen netten Plausch oder eine Erfrischung im Landschaftsschutzgebiets-See &#8220;Willersen&#8221;/Mönchwaldsee. Luftballons, BBI-Fahnen, Transparente am Anhänger sehen super aus. Wenn es sonnig ist, denkt bitte an einen Sonnenschutz (auch für den Kopf, denn es ist leider weitgehend baumfrei). Da die Veranstaltung möglichst zwanglos sein soll, werden wir gemeinsam beraten und beschließen welche Teile der angemeldeten Route wir fahren werden. Auch dafür brauchen wir etwas Zeit.</p>
<p>Da das wieder sehr kurzfristig ist, macht bitte Mundpropaganda, stellt Aushänge aus diesem Text her, oder leitet die Einladung per Email weiter!</p>
<h4>Fluglärm und die Fraport AG:</h4>
<p>Die Fraport AG versucht sich als &#8220;guter Nachbar&#8221; zu präsentieren. Dabei hantiert sie vielfach mit der Finanzspritze, steht aber argumentativ auf sehr dünnem Eis. Die Notwendigkeit ist zum Glück nie ernst zu nehmen gewesen: Geflogen werden sollte bereits 2006 zur damaligen WM; das sei unbedingt notwendig (es ginge aber auch ohne Flughafen; und ohne WM wäre auch nett!). Hier lassen sich Analogien zu der neoliberalen Bolognareform herausarbeiten. Grundlage für die Bolognareform ist das <a href="http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/hopo/umbruch/bologna/">WTO-Abkommen &#8220;GATS</a>&#8221; zur sogenannten &#8220;Öffnung der Märkte&#8221;. Eine kritisch-begleitende Bearbeitung in der Frage nach Herzerkrankungen findet der Flughafenausbau von Fraport und Konsorten aber auch durch die Uniklinik, die in der Mainzer Herzstudie die medizinische Bedeutung von Nachtruhe untersucht.</p>
<p>Ob es darüberhinaus möglich sein wird, die Baustelle zu einer großen Investitionsruinen zu machen, hängt von der Öffentlichen Meinung ab &#8211; und die &#8220;Öffentliche Meinung&#8221; bist auch <em>du</em>! Deiner Meinung Gehör zu verschaffen und Protest sichtbar zu machen ist eine Herausforderungn und eine lockende Aufgabe für die AnwohnerInnen des Rhein-Main-Gebiets. Lebensqualität kann vielfältig definiert werden &#8211; aber die EinwohnerInnen und ihre Bedürfnisse zu übergehen ist dabei sicherlich keine gute Idee.</p>
<p>Ziel des Infostandes direkt am Eingang zur Baustelle  &#8211; wo die Fraport AG mit fettem, unveganem Buffet sich ins Gedärm Ihrer Gäste verstoffwechselt: Ein Fest für 300 bis 1000 Leute (Einlass ab 17:30  Uhr) &#8211;  ist es, die Logik der Einteilung der Gesellschaft in homogene Segmente zu durchbrechen. Homogenität führte dazu, dass Diskussionen überhaupt nicht in Gang kommen oder sogar unnötig erscheinen. Wir machen Protest sichtbar, vor Ort! Es wird daher wohl zwei mögliche Gesprächsverläufe geben; wie gewohnt unter uns der Austausch von Neuigkeiten und dann das Gespräch mit neuen Leuten, für die alte Infos auch noch &#8220;neu&#8221; sind, weil sie der Skandalbaustelle nur medial und sporadisch Aufmerksamkeit geschenkt hatten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>18.6.: Autistic Pride Day in Mainz!</title>
		<link>http://mainz.akprotest.de/2010/06/autistic-pride-day-in-mainz/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 14:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Autismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gehorsam]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Unterdrückung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 18.6. findet in Mainz der internationale Autistic Pride Day gegen die Diskriminierung und Stigmatisierung von AutistInnen durch Psychatrie und Gesellschaft statt. Abends um 19 Uhr startet ab Hauptbahnhof Mainz eine Latschdemo, – Hüpfen oder Sausen auch erlaubt! Die Demo führt vom Hauptbahnhof in die Untere Zahlbacher Straße, am Arbeitsamt vorbei, zur Psychiatrischen Abteilung der Uniklinik, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>18.6. </strong>findet in Mainz der internationale <strong>Autistic  Pride Day </strong>gegen die Diskriminierung und Stigmatisierung von  AutistInnen durch Psychatrie und Gesellschaft statt. Abends <strong>um  19 Uhr </strong>startet <strong>ab </strong><strong>Hauptbahnhof Mainz</strong> eine <strong>Latschdemo</strong>, – Hüpfen oder Sausen auch erlaubt!  Die Demo führt vom Hauptbahnhof in die Untere Zahlbacher Straße, am  Arbeitsamt vorbei, zur Psychiatrischen Abteilung der Uniklinik, zurück  zum Hauptbahnhof (ca.  20:00 Uhr) zum Bürgeramt (Betreuung), über die Kaiserstrasse zum Amts-/Landgericht und den Landesministerien und endet am Bischofsplatz in Sichtweite einer antiemanzipatorischen Institution namens &#8220;Kirche&#8221;. Es gibt kein zentrales  Soundsystem, bring daher mit, was Spaß  macht! Angemeldet ist die Demo bis 22:00 Uhr.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Freitag, 18.6.2010: </strong><strong>Autistic Pride Day &#8211; DEMO<br />
Start: Hauptbahnhof Mainz um 19 Uhr (erneut am Hbf. ca. 20 Uhr) </strong></p>
<p><span id="more-3173"></span></p>
<h4>Wer die Fußball-WM anschaut, ist frei von Normen?</h4>
<p>Kleine Auffälligkeiten können die  juristisch-psychiatrisch-medizinische Bürokratie in Gang setzen, die zu  einer Zwangseinweisung führt mit dem Ziel, eine Diagnose zu stellen,  damit eine Therapie empfohlen werden kann – Widerspruch nutzt da nix;  und die Aussage “Lass Dich nicht von fremden (“hilfsbereiten”) Menschen  ansprechen!” bekommt so eine ganz neue Bedeutung.  Hier gerät das  Individuum und sein Anspruch auf sein Grundrecht (Grundgesetz,  Menschenrecht) auf Freiheit in Konflikt mit einer kollektiven Tradition  des Unterdrückens und Bevormundens. Die AkteurInnen identifizieren sich mit  der Institution, die sie in Lohnarbeit hält. Die Geste des  Helfen-wollens und wie nebenbei das Gewaltmonopol des Staates  legitimieren sich gegenseitig: Jurist und Facharzt erscheinen wie Pech  und Schwefel. Es wird verneint, dass Hilfe nur Hilfe zur Selbsthilfe  sein könnte.</p>
<h4>Ausgrenzung, Normierung, Konformitätsdruck sind alltäglich, aber  inakzeptabel!</h4>
<p>Von Anfang an hat der Bildungsstreik ein “selbstbestimmtes Leben und  Lernen” gefordert – rasch wurde daher klar, dass Bildungsministerium,  Unipräsidialherrschaft oder Verwaltungsbürokratie ungeeignete Adressaten  für diese Forderung sind. Es ist stattdessen der gesamte Status Quo mit  seinem filigranen und perfiden Geflecht aus Anreizen und Androhungen  und die unwidersprochene Wirkung von Konventionen, die modifiziert  werden könnten. Freiheit gibt es nicht im Versandhandel und auch nicht  Second-Hand-Shop. Lernen ist eine Einstellung dem Leben gegenüber.  Fremdbestimmung stört!</p>
<h4>Leben wie es mensch gefällt!</h4>
<p>Das Arbeitsamt ist deshalb auf der Route, da Menschen, die vom  Arbeitsmarkt “freigesetzt”, d.h. befreit sind und sich auf eigene  Interessen zu besinnen “von der Obrigkeit gestattet bekommen” könnten,  mit der Vorgabe sich permanent zu bewerben  in die Ideologie des “Arbeit  für Geld&#8221; gleichgeschaltet werden – anstatt einer Arbeit nachgehen zu  können, die es ermöglicht, ein selbstgewähltes Ziel oder Ergebnis zu  erreichen und damit einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen.</p>
<h4>Anerkennung von Individualität!</h4>
<p>Ein Zitat aus der Wikipedia als ein Beispiel dafür, wie sehr  Fremdbestimmung nerven kann:</p>
<blockquote><p>Die Ausprägungen von Autismus umfassen ein breites  Spektrum. Verständlich ist, dass sich manche Menschen mit einer hohen  Ausprägung des Autismus eine Heilung wünschen (nicht alle von ihnen tun  dies). Viele Erwachsene mit leichter Ausprägung des Autismus haben  gelernt, mit ihren autistischen Eigenarten zurechtzukommen. Sie wünschen  sich vielfach keine Heilung ihres Autismus, sondern die Akzeptanz durch  ihre Mitmenschen. Auch sehen sie Autismus nicht als etwas von ihnen  Getrenntes, sondern als integralen Bestandteil ihrer Persönlichkeit.</p></blockquote>
<p><em>Quelle: <a title="Wikipediaartikel über Autismus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autismus" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Autismus</a>,  am 15.06.2010 um 16:02 Uhr</em></p>
<h4>Gegen die Normierung von “gesund”!</h4>
<blockquote><p>Die BefürworterInnen von Autistic Pride kritisieren die  Pathologisierung von Autismus ebenso, wie die besonders unter MedizinerInnen  verbreitete Vorstellung, dass alle menschlichen Gehirne, das soll  heißen Verhaltens- und Denkweisen, identisch sein sollten. Sie  argumentieren, dass die Vorstellung, es gäbe eine solche ideale und  damit erstrebenswerte Gehirnstruktur, viele MedizinerInnen zu der Annahme  führt, dass jegliche Abweichung eine „Heilung“ benötige, um Konformität  mit einer imaginären „neurologisch typischen“ Norm zu erreichen.</p></blockquote>
<p><em>Quelle: <a title="Wikipediaartikel über den Autistic Pride  Day" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autistic_Pride_Day" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Autistic_Pride_Day</a></em></p>
<p>Bis dann!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bildung auf der (Ludwig-)Straße</title>
		<link>http://mainz.akprotest.de/2010/06/bildung-auf-der-ludwig-strase-mainz/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 17:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Infostand des AK Protest in der Mainzer Innenstadt stößt auf gemischte Reaktionen: Bildung stößt auf Konsum, Interessierte Menschen begegnen polizeilicher Überwachung. Trotzdem kann diese Aktion als Erfolg verbucht werden: Bildung ist tatsächlich und prinzipiell auch auf der Straße möglich.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag, den 8. Juni 2010, verschönerte ein Bildungsangebot die Mainzer Innenstadt, trotz der kurzfristigen Wirkung des Ordnungsamtes der Stadtverwaltung Mainz gegen uns, das uns unter dem Verdacht, unsere Beschallung könnte ein Finanzwirtschaftsforum stören, vom Vorplatz des Theaters an das relativ tote Ende der Ludwigstraße verbannte. Dort verpassten wir die Gelegenheit, einen Tunnel zum Tresorraum der Deutschen Bank zu graben, vor der unser Stand aufgestellt war; Bildungsgebühren (z.B. Kita-Beiträge, Langzeitstudiengebühren nach dem Aufbrauchen des sogenannten Studienkontos, usw.) stellen nach wie vor ein konkretes Problem dar.</p>
<p>Zusätzlich zu zahlreichen Gesprächen war das Thema &#8220;individuelle (Wieder-)Aneignung des Bildungswesens&#8221;, respektive Bildungsstreik, für etwa zehn Stunden in der Mainzer Innenstadt sichtbar. Dabei zeigte sich, wie sehr Bildung in der Mainzer Fußgängerzone als   Fremdkörper auffällt: Anderes als Konsum und Rendite werden an diesem   Ort nicht erwartet.</p>
<p>In den Gesprächen wurde unter anderem der <a title="Juchee, Armee!" href="http://mainz.akprotest.de/2010/03/juchee-armee/" target="_self">Skandal der Präsenz von Bundeswehrwerbern_innen an Schulen</a> thematisiert. Auch die zurückliegende Wegbereitung für Militaristen wie Peter Struck in der Veranstaltungsreihe &#8220;Universität im Rathaus&#8221;, die konzeptionell den Makel der Ausrichtung auf die Ideologie der &#8220;Geo-Strategen&#8221; in sich trug, sollte durch die Distanz zu kommunalen Institutionen wie Rathaus und Uni-Campus dokumentiert werden: Bildung ist nicht gebunden an eine Institution. Es ist aber ein Skandal, wenn originär der Bildung gewidmete Institutionen wie Schule und Universität von ihren Repräsentanten preisgegeben werden und zur Kulisse für ein menschenverachtendes Tun oder Denken verkommen.</p>
<p>Trotz des kontroversen Themas Bildung war die Stimmung einigermaßen entspannt.  Im Gegensatz zu den institutionalisierten, formalisierten Bürokraten war  es dem AK-Protest ein Anliegen, dass Bildung tatsächlich und  prinzipiell auf der Straße möglich ist. Bildung ist ein Prozess und  Bildung ist unaufhaltsam, sobald Individuen ihr einen Platz in ihrem  Leben einräumen. Also: Insgesamt ein gelungene Aktion! Ein paar Bildchen davon:</p>

<a href='http://mainz.akprotest.de/2010/06/bildung-auf-der-ludwig-strase-mainz/pict0369/' title='Die Hippies sind eingefallen!'><img width="150" height="150" src="http://mainz.akprotest.de/wp-content/uploads/PICT0369-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="... direkt aus den 68ern!" title="Die Hippies sind eingefallen!" /></a>
<a href='http://mainz.akprotest.de/2010/06/bildung-auf-der-ludwig-strase-mainz/pict0364/' title='Interessierte Menschen'><img width="150" height="150" src="http://mainz.akprotest.de/wp-content/uploads/PICT0364-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Menschen sprechen mit Menschen" title="Interessierte Menschen" /></a>
<a href='http://mainz.akprotest.de/2010/06/bildung-auf-der-ludwig-strase-mainz/pict0363/' title='Die mobile VoKü'><img width="150" height="150" src="http://mainz.akprotest.de/wp-content/uploads/PICT0363-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Essen für alle, und zwar umsonst!" title="Die mobile VoKü" /></a>
<a href='http://mainz.akprotest.de/2010/06/bildung-auf-der-ludwig-strase-mainz/pict0361/' title='Zwei Anzugträger'><img width="150" height="150" src="http://mainz.akprotest.de/wp-content/uploads/PICT0361-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ignoranz trägt ihre Schritte fort" title="Zwei Anzugträger" /></a>
<a href='http://mainz.akprotest.de/2010/06/bildung-auf-der-ludwig-strase-mainz/pict0360/' title='Passant und Polizei'><img width="150" height="150" src="http://mainz.akprotest.de/wp-content/uploads/PICT0360-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ein Passant passiert, die Polizei oberserviert" title="Passant und Polizei" /></a>

<p><a href="../wp-content/uploads/AVI_0358.avi">Hier</a> gibt es auch noch ein kleines Filmchen zu sehen, das ein Polizeimenschen-Defilee entlang des Infostandes dokumentiert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Protokoll vom 3.6.2010 &#8211; Noch zu erledigen sind &#8230;</title>
		<link>http://mainz.akprotest.de/2010/06/protokoll-vom-3-6-2010noch-zu-erledigen-sind/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 08:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protokolle]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Flyer]]></category>
		<category><![CDATA[Orga]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgende ToDo-Liste ist auf dem letzten Treffen am Donnerstag entstanden und stellt das gesamte Protokoll dieses Treffens dar. Noch zu erledigen sind: Montag: VV vorbereiten; jemand sollte den Bildungsstreik und die Forderungen vorstellen. Evtl. VV mit Plakaten zusätzlich bewerben. Dienstag: Für den Theaterplatz wird benötigt: Tische, Sitzgelegenheiten Menschen, damit die Stadt permanent &#8220;besetzt&#8221; ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgende ToDo-Liste ist auf dem letzten Treffen am Donnerstag entstanden und stellt das gesamte Protokoll dieses Treffens dar. Noch zu erledigen sind:</p>
<h4>Montag:</h4>
<div lang="x-western">
<ul>
<li>VV vorbereiten; jemand sollte den Bildungsstreik und die Forderungen vorstellen.</li>
<li>Evtl. VV mit Plakaten zusätzlich bewerben.</li>
</ul>
<h4>Dienstag:</h4>
<p>Für den Theaterplatz wird benötigt:</p>
<ul>
<li>Tische, Sitzgelegenheiten</li>
<li> Menschen, damit die Stadt permanent &#8220;besetzt&#8221; ist</li>
<li> Infomaterial</li>
<li> Musik, Kabel</li>
<li> Sambagruppe anfragen (wird gemacht)</li>
<li> VoKü machen (wird abgesprochen)</li>
<li> Teller und Besteck besorgen (möglicherweise ausm Wald)</li>
<li> Material (Papier, Stifte, Magnete&#8230;) besorgen</li>
<li> Feuertonnen?</li>
</ul>
<h4>Mittwoch:</h4>
<ul>
<li>Material für die Vorveranstaltung besorgen (ist gemacht worden)</li>
<li>Vokü machen (wird abgesprochen)</li>
<li>Infotisch organisieren</li>
<li>Banner machen (wird gemacht)</li>
<li>Für OrdnerInnen sorgen!</li>
<li>GEW informieren</li>
<li>EA-Nummer organisieren</li>
<li>Flyer mit Demoroute und EA-Nummer machen</li>
<li>Redebeiträge absprechen (4-5 Möglichkeiten vorhanden?)</li>
</ul>
<p>Zum ständigen Anlaufpunkt (Stand auf der Geo-Wiese):</p>
<ul>
<li> Tisch (wird gemacht)</li>
<li> Infomaterial</li>
</ul>
<p>Zum Plakatieren:</p>
<ul>
<li> Kleister kann am Samstag um 12 am Asta abgeholt werden</li>
<li> Plakate zugänglich?</li>
</ul>
<p>Zum Flyern:</p>
<ul>
<li> Schüliflyer in Umlauf bringen</li>
<li> Evtl. Schüliflyer nachdrucken lassen</li>
<li> Allg. Flyer verteilen</li>
</ul>
<p>Sonstiges:</p>
<ul>
<li> Kreide besorgen &amp; vermalen</li>
</ul>
<p>Diese Liste kann und sollte noch ergänzt werden.</p>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Salut, Bellevue!</title>
		<link>http://mainz.akprotest.de/2010/06/salut-bellevue/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 21:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bellevue]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[NDR-Moderator Tobias Schlegl und annähernd 30 Studentinnen und Studenten &#8211; darunter auch aktive des Bundesweiten Bildungsstreiks -  versuchten heute den Amtssitz des Bundespräsidenten, das am Spreeufer gelegene Schloss Bellevue, zu besichtigen, um dort einzuziehen und ein preisgünstiges Studierendenwohnheim einzurichten. Leider scheiterte die Besichtigung am Sicherheitspersonal und dem vergitterten Gartentor. Die Studierenden waren eigens hierfür zusammen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mainz.akprotest.de/wp-content/uploads/Zu-verkaufen.jpg" rel="lightbox[3029]"><img class="size-thumbnail wp-image-3030 alignleft" title="Zu verkaufen" src="http://mainz.akprotest.de/wp-content/uploads/Zu-verkaufen-150x150.jpg" alt="Schloss Bellevue unterm Hammer" width="150" height="150" /></a></p>
<p>NDR-Moderator Tobias Schlegl und annähernd 30  Studentinnen und Studenten &#8211; darunter auch aktive des Bundesweiten  Bildungsstreiks -  versuchten heute den Amtssitz des Bundespräsidenten,  das am Spreeufer gelegene <a title="Schloss Bellevue, wie von der Bundesregierung beworben" href="http://www.bundespraesident.de/Die-Amtssitze/-,11086/Schloss-Bellevue.htm  ">Schloss Bellevue</a>, zu besichtigen, um dort  einzuziehen und ein preisgünstiges Studierendenwohnheim einzurichten.  Leider scheiterte die Besichtigung am Sicherheitspersonal und dem  vergitterten Gartentor. Die Studierenden waren eigens hierfür zusammen  mit dem Team der Sendung &#8220;Extra 3&#8243; per Bus angereist.</p>
<p>Immobilienmakler Schlegl reagierte aufgebracht und versuchte die  Sicherheitskräfte von der Sinnhaftigkeit seines Vorhabens zu überzeugen:  nach dem Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler sei in Bellevue doch  jetzt Wohnraum frei geworden, argumentierte er sogar noch, als das  Wachpersonal die Gittertore elektronisch verriegelte. Die Gelegenheit  sei günstig, so meinte er, mit den Mieten, welche durch die Einrichtung  eines Studierendenwohnheims eingenommen werden könnten, öffentliche  Haushaltslöcher zu stopfen. So hätte der Wohnsitz des Bundespräsidenten  endlich einen finanziellen Zweck. Die Studierenden schlossen sich seiner  Argumentation an.</p>
<p>&#8220;Seit Jahren steigen die Mieten für Studierenden so stark, dass es für  sie im harten Bachelor-Master-Alltag immer schwieriger wird, ihren  Lebensunterhalt zu bestreiten&#8221;, so Erik Marquardt,vom  Bildungsstreik-Bündnis Berlin. &#8220;Deshalb brauchen wir preisgünstigen  Wohnraum, der Studierende entlastet und ein sorgloses Studium ermöglicht.&#8221;</p>
<p>Die Studierenden reagierten enttäuscht. Da eine Besichtigung der  Räumlichkeiten verhindert war, blieben Fragen nach dem Kalt- bzw.  Warmmietpreis offen. Ebenso konnten sich die Studierenden nicht von  Familientauglichkeit des Schlosses überprüfen. Wären die Möbel im Preis  enthalten? Müssen das Gartenpersonal und die Sicherheitskräfte  zusätzlich entlohnt werden? Wird es öffentliche Subventionen geben?  Leider bekamen weder Schlegl noch Studierende Auskunft &#8211; und das, obwohl  die Studierenden dem Sicherheitspersonal eindrücklich versicherten,  diese nach dem Kauf der Immobilie nicht zu kündigen, sondern weiterhin  zu beschäftigen.</p>
<p>&#8220;Ich hoffe, dass die nächste Bundespräsidentin, bzw. der nächste  Bundespräsident für die Anliegen von Studierenden und SchülerInnen  aufgeschlossen ist&#8221;, so Jörg Rostek vom Bildungsstreik-Bündnis in  Münster. &#8220;Schavan und Rüttgers  fallen also schon mal weg.&#8221;</p>
<p>Nach der endgültigen Ablehnung der Schlossbesichtigung trösteten sich  die Studierenden damit, am Gitter zu rütteln und sich gemeinsam mit  einer Pappfigur des ehemaligen Bundespräsidenten ablichten zu lassen.  Voraussichtlich wird Tobi Schlegl nicht von seinem Vorhaben, das Schloss  Bellevue zu verkaufen, abbringen lassen. Interessentinnen und  Interessenten können sich unter 040-41 56 53 92 an seine Immobilienfirma  wenden. Die Ausstrahlung der entsprechenden Extra 3-Sendung erfolgt am  kommenden Sonntag um 22.30 Uhr im NDR.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf zum Bildungsstreik am 9. Juni!</title>
		<link>http://mainz.akprotest.de/2010/06/auf-zum-bildungsstreik-am-9-juni/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 19:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Wurst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Für ein besseres Bildungssystem streiten und streiken &#8211; am Mittwoch, 9. Juni auf die Straße! Los geht&#8217;s um 15 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof! Wie im letzten Sommer und Winter wird es auch diesen Sommer wieder bundesweite Demonstrationen geben; in Mainz wird eine Demo vom Hauptbahnhof aus durch die Innenstadt führen. Die Zustände, gegen die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Für ein besseres Bildungssystem streiten und streiken &#8211; am Mittwoch,  9. Juni auf die Straße!</strong><br />
Los geht&#8217;s um 15 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof!</p>
<p><object class="center" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="740" height="485" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/dkan_-K_M9I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="740" height="485" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/dkan_-K_M9I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Wie im letzten Sommer und Winter wird es auch diesen Sommer wieder bundesweite Demonstrationen geben; in Mainz wird eine Demo vom Hauptbahnhof aus durch die Innenstadt führen. Die  Zustände, gegen die sich die Demonstration dabei richtet, sind die gleichen  geblieben: Verwertung aller Lebensbereiche, Autoritarismus, Entsolidarisierung der Gesellschaft, Sozialdarwinismus als Sozialpolitik, Elitedenken &#8211; die Politik schließlich hat bis jetzt noch keine Reaktion  auf die Protest gezeigt und ein Systemwechsel wurde noch von niemensch  herbeigeführt. Deshalb: Bildungsrevolution machen! Auf die Straße gehen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir zahlen nicht für eure Krise!</title>
		<link>http://mainz.akprotest.de/2010/05/wir-zahlen-nicht-fur-eure-krise/</link>
		<comments>http://mainz.akprotest.de/2010/05/wir-zahlen-nicht-fur-eure-krise/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 15:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Aufruf]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 12.Juni finden in Stuttgart und Berlin bundesweite &#8220;Wir zahlen nicht für eure Krise!&#8221;-Demos statt, die sich gegen den derzeitigen Status des Bankenwesens richtet, gegen die Sozialisierung von Verlusten, während die Gewinne privatisiert sind, und die für eine soldarische Gesellschaft plädiert. Ein Mainz/Wiesbadener Bündnis hat  Busse nach Stuttgart organisiert, die euch für 15€ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mainz.akprotest.de/wp-content/uploads/banner_krise4-160x180.jpg" rel="lightbox[2885]"><img class="size-full wp-image-2894 alignleft" title="banner_krise4-160x180" src="http://mainz.akprotest.de/wp-content/uploads/banner_krise4-160x180.jpg" alt="" width="160" height="180" /></a>Am <strong>Samstag, den 12.Juni</strong> finden in Stuttgart und Berlin bundesweite &#8220;<a href="http://www.kapitalismuskrise.org/">Wir zahlen nicht für eure Krise</a>!&#8221;-Demos statt, die sich gegen den derzeitigen Status des Bankenwesens richtet, gegen die Sozialisierung von Verlusten, während die Gewinne privatisiert sind, und die für eine soldarische Gesellschaft plädiert. Ein Mainz/Wiesbadener Bündnis hat  <strong>Busse nach Stuttgart</strong> organisiert, die euch für 15€ (bzw. ermäßigt für 5€ ) hin- und zurückbringen können.</p>
<p>Die Busse fahren am Samstag um 7.30 Uhr in Wiesbaden und um 7.45 in Mainz jeweils vorm Hauptbahnhof (Gartenfeldstraße in Wiesbaden, Mombacherastraße in Mainz), die Rückfahrt ab Stuttgart beginnt um 15.30 Uhr.</p>
<p>Anmelden könnt ihr euch unter wiesbaden@kapitalismuskrise.org und mainz@kapitalismuskrise.org, weitere Infos zur Anreise gibt es <a title="Busboerse &quot;Wir zahlen nicht ...&quot;" href="http://www.kapitalismuskrise.org/12-juni/busboerse/" target="_blank">hier</a>.</p>
<h4>Hier der Aufruf:</h4>
<blockquote><p>Lediglich eine Woche hat es gedauert, bis die Bundesregierung 500 Mrd. (Bürgschaften, Kredite, Finanzhilfen) für die Banken mobilisiert hat. Eineinhalb Jahre später knallen bei vielen Hedgefonds schon wieder die Champagnerkorken, werden wieder Milliarden-Boni ausgezahlt, sonnt sich die Deutsche Bank in Riesengewinnen und wird massiv gegen Griechenland spekuliert. Kein einziges Gesetz zur Regulierung des Finanzsektors, zur Schließung von Steueroasen oder dem Verbot von hochriskanten Finanzspekulationen wurde verabschiedet. Die Verluste wurden sozialisiert, und die Gewinne können wieder privat angehäuft werden. Die nächste Spekulationsblase baut sich bereits auf.</p>
<h5>Wer zahlt die Zeche?</h5>
<p>Gleichzeitig müssen Millionen Menschen damit rechnen, dass die größte Finanz- und Wirtschaftskrise auf ihrem Rücken ausgetragen wird. Zahlreiche Betriebe sind von Insolvenz bedroht. Viele Beschäftigte wissen nicht, ob ihr Arbeitsplatz nach dem Auslaufen der Kurzarbeit noch bestehen wird. Die Ausbildungsstellen gehen massiv zurück, und noch weniger Auszubildende werden übernommen. Die Zahl der im Niedriglohn-Sektor Beschäftigten nimmt dramatisch zu, ebenso prekäre Arbeitsverhältnisse. Eine wachsende Zahl von Beschäftigten kann von ihrem Lohn nicht mehr leben. Die Hoffnung der Erwerbslosen auf einen Arbeitsplatz wird weiter zerstört – dagegen werden sie von Westerwelle, Sarrazin &amp; Co. zu den Sündenböcken der Misere gemacht.</p>
<h5>Privater Reichtum und öffentliche Armut – Kommunen verarmen</h5>
<p>Fast drei Jahrzehnte lang wurde über die Steuerpolitik massiv zu Gunsten der Reichen, Vermögenden und Kapitalbesitzer umverteilt, während die Belastung der Beschäftigten und Rentner/innen gewachsen ist. Leidtragende sind auch die öffentlichen Haushalte, insbesondere die Kommunen. Ihre Einnahmen gehen in der Krise drastisch zurück. Viele Kommunen reagieren auf die Steuereinbrüche und ihre finanzielle Misere mit Personalabbau, Gebührenerhöhung und Abbau der öffentlichen Daseinsvorsorge, zu Lasten der Bürger/innen und der Beschäftigten. Dabei sind die Mängel in der Bildung, im Gesundheitswesen, im sozialen Bereich und in der Ökologie unübersehbar. Wir brauchen mehr Geld für Bildung, Soziales und Ökologie und eine deutlich bessere Finanzausstattung der Kommunen.</p>
<h5>Schwarz/Gelb gibt den Reichen – und schlägt auf die Gesundheit</h5>
<p>Die Politik von Schwarz/Gelb verteilt weiter um, zu Gunsten der Reichen und Erben. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz entzieht den Kommunen weitere 1,6 Mrd. Euro. Die Verursacher der Krise bleiben verschont, und für die Zeit nach der NRW-Wahl wird schon jetzt eine Sparpolitik zu Lasten der Mehrheit der Bevölkerung angekündigt. Die Bundesregierung plant eine Gesundheitsreform, bei der ausschließlich die Beschäftigten und Versicherten zu Kasse gebeten werden. Die Kapitalseite wird verschont. Mit der Einführung<br />
der Kopfpauschale würde der Manager den gleichen Krankenkassenbeitrag bezahlen wie die Putzfrau. Das wäre die Zerschlagung der Reste des Solidarprinzips im Gesundheitswesen – so wie schon mit der Pflegeversicherung geschehen.</p>
<h5>Nicht auf unserem Rücken!</h5>
<p>Die Folgen der Krise sollen wir tragen – und gleichzeitig mit einer Verschlechterung unserer Arbeits- und Lebensbedingungen den Aufschwung bezahlen. Die kapitalistische Profitlogik und die massive Umverteilung von Unten nach Oben, die eine wesentliche Ursache für die Krise sind, sollen auch die Basis für den erhofften Aufschwung bilden. Die Wirtschaftsverbände in Deutschland setzen weiter auf die Eroberung der Exportmärkte durch Lohn- und Sozialdumping, zu Lasten der Beschäftigten hier und in den anderen Ländern. Im Verbund mit der Bundesregierung versuchen sie auch allen anderen EU-Ländern einen rabiaten Lohn- und Sozialabbau aufzuzwingen. Wir sind mit unserer Losung „Wir zahlen nicht für eure Krise“ Teil eines europaweiten sozialen Widerstands. Die deutsche Regierung verstärkt den Druck auf andere europäische Länder in einer Politik von Verarmung und Wiederbelebung des Neoliberalismus. Dieses Modell geht nicht nur zu Lasten der Menschen, sondern auch der Ökologie und des Klimas. Längst hat sich die Finanz- und Wirtschaftskrise mit der Ökologie- und Klimakrise verschränkt, Kriege werden<br />
verstärkt. Eine Fortsetzung dieses „Modells“ ist nicht im Interesse der Mehrheit der Menschen.</p>
<h5>Jetzt auf die Straße gehen!</h5>
<p>Gemeinsam können wir uns dagegen organisieren: in den Betrieben, vor den Arbeitsagenturen, an den Unis und Schulen und auf der Straße. Wir wollen Gegenwehr gegen die Politik von Schwarz/Gelb, gegen Arbeitsplatzvernichtung, Sozialabbau und Umweltzerstörung stärken. Wir wehren uns gegen Entsolidarisierung und Spaltung – gemeinsam können wir eine Bewegung aufbauen!</p>
<h5>Wir fordern:</h5>
<ul>
<li>Kein Sparprogramm auf Kosten      der Allgemeinheit – die Verursacher der Krise müssen zahlen!</li>
<li>Umverteilung des      gesellschaftlichen Reichtums von Oben nach Unten, z.B. durch Erhöhung von      Vermögenssteuer und Körperschaftssteuer. Einführung einer      Finanztransaktionssteuer.</li>
<li>Ausbildungsplätze für alle und      unbefristete Übernahme in ein Vollzeitarbeitsverhältnis</li>
<li>Beschäftigung sichern,      Arbeitsplätze schaffen – statt Massenarbeitslosigkeit      Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich (Ziel: 30-Stunden-Woche)      und Ausbau der Beschäftigung im sozialen und ökologischen Bereich</li>
<li>Lohndumping beenden –      gesetzlicher Mindestlohn von 10 Euro die Stunde (lohnsteuerfrei)</li>
<li>Schluss mit der Hetze gegen      Arme und MigrantInnen!</li>
<li>Statt Hartz IV eine Grundsicherung      von 500 Euro Eckregelsatz ohne Repressionen, Abschaffung der Agenda 2010</li>
<li>Mehr Geld für Bildung,      Soziales, Ökologie – mehr Geld für die Kommunen</li>
<li>Kostenlose gute Bildung für      alle</li>
<li>Weg mit der Rente mit 67</li>
<li>Statt Kopfpauschale Einführung      der Bürgerversicherung und für ein solidarisches, paritätisch finanziertes      Gesundheits- und Pflegesystem</li>
<li>Finanzsystem regulieren und      kontrollieren, Banken vergesellschaften und Spekulationsgeschäfte      verbieten</li>
<li>Krisenbewältigung nicht mit      Militärprodukten und Aufrüstung!</li>
</ul>
<p><strong>WIR ZAHLEN NICHT FÜR EURE KRISE!</strong><strong><br />
</strong><strong>GEMEINSAM GEGEN ERWERBSLOSIGKEIT,</strong><strong><br />
</strong><strong>KOPFPAUSCHALE UND BILDUNGSABBAU!</strong></p>
<p><strong>Samstag | 12. Juni 2010 </strong><strong><br />
</strong><strong>Berlin | Rotes Rathaus | 12 Uhr</strong><strong><br />
</strong><strong>Stuttgart | Innenstadt | 11 Uhr</strong></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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	</channel>
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