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	<title>AK Protest</title>
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	<description>Protest Open Source!</description>
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		<title>CHE entwickelt revolutionäres Selbstverständnis</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 16:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CHE]]></category>
		<category><![CDATA[neoliberale Saftsäcke]]></category>
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		<description><![CDATA[Das CHE, das &#8220;Centrum für Hochschulentwicklung&#8221;, wie es sich selbst nennt, ist bekanntermaßen eine mehr oder weniger erfolgreiche Einrichtung der neoliberalen Lobbyorganisation Bertelsmannstiftung, die auf vielerlei Art und Weise versucht, auf die Ausrichtung und das Selbstverständnis von Hochschulen und Bildungspolitik einzuwirken. Das bekannteste Instrument ist dabei das sogenannte CHE-Hochschul-Ranking, eine pseudowissenschaftliche Studie, die in regelmäßigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das CHE, das &#8220;Centrum für Hochschulentwicklung&#8221;, wie es sich selbst nennt, ist bekanntermaßen eine mehr oder weniger erfolgreiche Einrichtung der neoliberalen Lobbyorganisation Bertelsmannstiftung, die auf vielerlei Art und Weise versucht, auf die Ausrichtung und das Selbstverständnis von Hochschulen und Bildungspolitik einzuwirken. Das bekannteste Instrument ist dabei das sogenannte CHE-Hochschul-Ranking, eine pseudowissenschaftliche Studie, die in regelmäßigen Abständen von der ZEIT publiziert wird, und mit großem Erfolg einen Wettbewerb zwischen den Universitäten erzeugt.</p>
<p>Die Adressaten waren bisher jedoch überwiegend ProfessorInnen, HochschulrektorenInnen, KultusministerInnen und andere politische EntscheidungsträgerInnen. Einzig das Ranking richtete sich an Studierende. Nun jedoch unternimmt CHE, genauer: CHE Consult einen Schritt, der geradezu fassungslos macht: In einer <a href="../wp-content/uploads/CHE-Email.pdf">Email</a> wendet sich die Lobbyorganisation dort gezielt an Aktive der Bildungsproteste, mit dem Ziel, antisoziales Gedankengut auch dort zu streuen, wo es bereits auf vehemente Ablehnung stößt. Erreicht werden soll das durch die Aufforderung, &#8220;konkrete Veränderungen an Ihren Hochschulen zu bewirken&#8221; &#8211; aber natürlich nicht nur irgendwelche Veränderungen. In einem <a href="../wp-content/uploads/Bologna-als-Chance-nutzen.pdf">angehängten Dokument</a>, übertitelt mit &#8220;Bologna als Chance nutzen&#8221;, lädt die Bertelsmannstifttung in schmeichlerischen Tonfall dazu ein, sich nun mehr für ihre ganz spezielle Vorstellung eines Studiums einzusetzen. Dabei macht das Papier aber auch gleich deutlich, wo der Feind sitzt: Das seien nämlich &#8220;all jene, die Veränderung als Bedrohung erleben und die universitären Elfenbeintürme als letzte Trutzburg in einer sich verändernden Informations- und Wissens-gesellschaft vor allen Neuerungen glauben bewahren zu müssen.&#8221; Das Veränderung kein Selbstzweck ist, verschweigt das CHE an dieser Stelle lieber. Dafür aber erhält der mutige Leser im Text immer wieder geschickt eingebettete Hinweise darauf, was ein Studium so zu leisten hat: Unter der Erwähnung des &#8220;Bildungskapitals Reflexionsvermögen&#8221;, das wohl kritische Köpfe bezüglich der Geisteshaltung des CHE milde stimmen soll, wird der &#8220;Arbeitsmarkt und die Chance, seinen eigenen Lebensunterhalt verdienen zu können&#8221; als wegweisend für die Definition eines Bildungsbegriffs aufgeführt. Als &#8220;kritische Fragen&#8221; werden dann &#8220;Mit welchen Schranken müssen sie rechnen? Gibt es feste Übergangsquoten oder einen internen Numerus Clausus?&#8221; vorgeschlagen. Und ähnlich setzt sich die Schrift fort; müßig also, auf den Rest einzugehen.</p>
<p>Doch was ist davon zu halten, was spukt den InitatorInnen dieses Verneinnahmungsversuchs durch den Kopf, wenn sie den Protestierenden Propagandamaterial anbieten? Ist es die grenzenlose Überschätzung der eigenen Intelligenz und rhetorischen Fähigkeiten? Oder ist das Realsatire, hat das CHE neuerdings Humor? Diese Frage wird wohl nie geklärt werden. Diejenigen, die dennoch brennend daran interessiert sind zu erfahren, was die zuvorkommenden MitarbeiterInnen des CHE bei ihrem neuesten Narrenstück bewegte, werden in der Email freundlicherweise auf zwei Adressen verwiesen, an die mensch sich bei Bedarf wenden kann: <a href="mailto:daniela.deridder@che-consult.de">Frau Dr. Daniela De Ridder</a> und <a href="mailto:Lena.Dreblow@che-consult.de">Frau Lena Dreblow</a> brennen darauf, eure Fragen nach dem Sinn und Unsinn solcher Propaganda zu beantworten! Eines immerhin ist aber jetzt schon deutlich geworden: Offensichtlich ist die Wirkung der Proteste groß, wenn sich nun sogar schon das CHE zu einer Reaktion hinreißen lässt.</p>
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		<title>Protokoll vom 8.3.2010</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 20:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[TOPs:

Flyer
Wien
Aktionen

Flyer:
Es hat sich gezeigt, dass die Produktion von Flyern besser koordiniert werden muss. Hier ist Absprache dringend notwendig.
Wien:
Bis jetzt haben sich ca. 5 Personen gemeldet, die nach Wien möchten. Da jedoch mehr MitfahrerInnen für eine wirtschaftliche Fahrt gebraucht werden, suchen wir noch weitere, die gerne auf die Demo und das Treffen danach wollen. Daher wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>TOPs:</h4>
<ul>
<li>Flyer</li>
<li>Wien</li>
<li>Aktionen</li>
</ul>
<h4>Flyer:</h4>
<p>Es hat sich gezeigt, dass die Produktion von Flyern besser koordiniert werden muss. Hier ist Absprache dringend notwendig.</p>
<h4>Wien:</h4>
<p>Bis jetzt haben sich ca. 5 Personen gemeldet, die nach Wien möchten. Da jedoch mehr MitfahrerInnen für eine wirtschaftliche Fahrt gebraucht werden, suchen wir noch weitere, die gerne auf die Demo und das Treffen danach wollen. Daher wurde eine Mail an die lokalen und an den Rheinland-Pfalz-weiten Verteiler gesendet, um noch mehr Interessierte zu informieren. Die Hin-und Rückreise wird dann je nach dem Anzahl der Mitreisenden mit der Bahn oder einem Bus stattfinden. Übernachtungsmöglichkeiten bestehen vor Ort. Der Treffpunkt für die Abfahrt wird nach Anmeldung per Email bekanntgegeben, da er im Moment noch nicht feststeht.</p>
<h4>Aktionen:</h4>
<p>Es ist geplant, in Wien eventuell ein Kunstwerk aus Holz zu errichten, dessen Gefichtel wild durcheinander sticht.</p>
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		<title>Bologna-Gipfel &#8211; 11. bis 14. März in Wien</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olivia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 11. – 14.03.10 findet in Wien der Bologna-Gipfel anlässlich des 10-Jahres-Jubiläums der Erklärung von Bologna statt mit einer groß angelegten Gegenveranstaltung seitens der Bildungsprotestbewegung! Der Asta stellt 3000 Euro zur Verfügung, um die Fahrt dorthin zu finanzieren. Alle die mitfahren wollen, sollten sich möglichst bald melden (ACHTUNG: Bis heute, 9. März, Abend!), entweder direkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. – 14.03.10 findet in Wien der Bologna-Gipfel anlässlich des 10-Jahres-Jubiläums der Erklärung von Bologna statt mit einer groß angelegten Gegenveranstaltung seitens der Bildungsprotestbewegung! Der Asta stellt 3000 Euro zur Verfügung, um die Fahrt dorthin zu finanzieren. Alle die mitfahren wollen, sollten sich möglichst bald melden (ACHTUNG: Bis heute, 9. März, Abend!), entweder direkt beim <a href="http://mainz.akprotest.de/kontakt">AK Protest</a>, besser aber beim<a href="mailto:hochschulpolitik@asta.uni-mainz.de"> AStA</a>! Übernachtet werden kann in besetzten Hörsälen. Wer will mitfahren?</p>
<p>Es folgt der offizielle Aufruf zum Protest:</p>
<blockquote>
<h4>Wiener Aufruf zur Beteiligung am Protest gegen den Bologna-Gipfel</h4>
<p>Liebe FreundInnen und AktivistInnen der Bildungsprotestbewegung!</p>
<p>Auditorium Maximum &#8211; &#8220;die größtmögliche Hörer_innenschaft&#8221;. Das ist es, was wir für die Bologna-kritischen Veranstaltungen von 11. bis 14. März in Wien und anderswo erreichen wollen. Diese Veranstaltungen bilden den Gegenpol zu den anlässlich des 10-Jahres-Jubiläums der Erklärung von Bologna in Wien und Budapest stattfindenden Feierlichkeiten. Minister_innen aus 46 am Bologna-Prozess beteiligten Staaten werden in Wien sein &#8211; und die dadurch entstehende mediale Aufmerksamkeit wollen wir für unser Anliegen nützen. Heterogen, Rassismus- und (hetero-)sexismusfrei, kritisch, selbstverwaltet. Und im Bewusstsein, dass freier und gleicher Zugang zur Bildung ebenso wie eine Gleichverteilung ökonomischer Möglichkeiten und eine egalitäre Praxis sowohl im lokalen Bereich als auch international ein wesentlicher und notwendiger Bestandteil von Demokratie sowie einer freien und egalitären Gesellschaft sind.</p>
<p>Wir planen ein internationales Großereignis mit möglichst breitem und starkem Widerhall in den Massenmedien, um dort unsere Inhalte und Forderungen wirksam unterbringen zu können. Ein Großereignis von vier Tagen mit Bühnen am Heldenplatz, im Burgtheater, vor dem Parlament und in oder vor der Universität Wien. International vernetzt und zu groß, um ignoriert werden zu können. Mit Bands und Performances, politischen Statements von und zwischen den Acts auf der Bühne, politisch-künstlerischen Aktionen. Mit einer medialen Reichweite, die bis zur internationalen Präsenz in solidarischen und auch anderen Sendern (Radio/TV) reichen kann. Wir führen diesbezüglich gerade Vorgespräche und bekommen positives Echo, sowohl was unser Anliegen als auch was die Umsetzbarkeit betrifft</p>
<p>Unsere Utopie beginnt jetzt, und zwar durch gemeinsame Aktivität und dichtes Networking! Bringt Euch ein, vernetzt Euch mit uns. Wenn ihr nicht in Wien seid: plant in Euren Städten / an euren Universitäten eigene Veranstaltungen und lasst uns davon wissen, damit wir sie mitankündigen und in die Aufmerksamkeit rücken können. Verbreitet dieses Schreiben, bringt Ideen und Aktivitäten ein (es gibt genug Raum dafür), kommt zu unseren Plena (werden auf <a href="http://www.auditoriummaximum.org/">http://www.auditoriummaximum.org/</a> bekanntgegeben) oder folgt uns online. Die Bildungsprotestbewegung ist präsent und die Welt soll das wissen. Wozu warten: Join us today!</p>
<p>Die AG Auditorium Maximum, Jänner 2010 in Wien</p>
<p><a href="mailto:desk@auditoriummaximum.org">desk@auditoriummaximum.org</a><br />
<a href="http://www.auditoriummaximum.org/">http://www.auditoriummaximum.org/</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/AuditoriumMaximum">http://www.facebook.com/AuditoriumMaximum</a><br />
<a href="http://twitter.com/wepaintitblack">http://twitter.com/wepaintitblack</a></p>
<p>Links zur AG Bologna, die den Bologna-Gegengipfel organisiert:</p>
<p><a href="http://bolognaburns.org/">http://bolognaburns.org/</a><br />
<a href="http://unsereuni.at/wiki/index.php/Ag_bologna">http://unsereuni.at/wiki/index.php/Ag_bologna</a></p></blockquote>
<p>Wenn ihr mitfahren wollt, braucht es nicht mehr als eine kurze, informelle Rückmeldung. Verfahrt dazu am besten wie oben beschrieben.</p>
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		<title>Protokoll vom 22.2.2010</title>
		<link>http://mainz.akprotest.de/2010/02/protokoll-vom-22-2-2010/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 21:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Protokolle]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Dossier]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[TOPs:

Workshops
Solidarität für Japan
Schlüssel

Workshops:
Zitat: „Das Recht steht nackend vor der Tür, wirf ihm doch ein Hemd herführ.“ Es wäre möglich, in Mainz oder naher Umgebung bei entsprechenden Interesse einen Workshop zum Thema &#8220;Prozess&#8221; zu organisieren. Dort könnten unter anderem folgende Fragen geklärt werden: Was tue ich/tun wir, wenn ich/wir strafrechtlich angeklagt werden? Welche zivilrechtlichen Ansprüche können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>TOPs:</h4>
<ul>
<li>Workshops</li>
<li>Solidarität für Japan</li>
<li>Schlüssel</li>
</ul>
<h4>Workshops:</h4>
<p>Zitat: <cite>„Das Recht steht nackend vor der Tür, wirf ihm doch ein Hemd herführ.“</cite> Es wäre möglich, in Mainz oder naher Umgebung bei entsprechenden Interesse einen Workshop zum Thema &#8220;Prozess&#8221; zu organisieren. Dort könnten unter anderem folgende Fragen geklärt werden: Was tue ich/tun wir, wenn ich/wir strafrechtlich angeklagt werden? Welche zivilrechtlichen Ansprüche können folgen?  Es wurde ein Fallbeispiel beschrieben: Eine Person wurde während einer Demonstration abgesondert, festgehalten, später wieder freigelassen. Infolgedessen kam es zu einer Hausdurchsuchung. Auch könnte ein solcher Workshop die Unterscheidung zwischen moralischen Bewertungen und juristischer Relevanz an einzelnen Personen und geschlossener Demonstration gleicher/ähnlicher Interessen deutlich gemacht werden, am Beispielprozess „Waldbesetzung“ im Zusammenhang mit der permanenten Mahnwache in Kelsterbach.</p>
<h4>Solidarität für Japan:</h4>
<p><a title="Flugblätter verteilen jetzt strafbar" href="http://mainz.akprotest.de/2010/02/flugblatterverteilen-jetzt-strafbar/" target="_self">Wie schon bekannt</a>, wurden kürzlich in Japan sechs Studierende verhaftet, weil sie auf ihrem Campus Flugblätter verteilt hatten. Wir würden gerne mehr über den Verbleib und den Haftstatus jener japanischen KommilitonInnen erfahren. Daher wurden sie bereits angemailt, Ihnen unsere Solidarität bekundet und gefragt, was aus den Festgenommenen werden wird.</p>
<h4>Schlüssel:</h4>
<p>Dieses Treffen musste mangels eines Schlüssels vor dem AStA stattfinden. Daher sollte der AStA bald erneut nach einem Schlüssel für die Räume gefragt werden, da das die allmontäglichen Treffen entschieden vereinfachen würde.</p>
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		<title>Flugblätterverteilen jetzt strafbar</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 13:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[In Japan wurden nach Angaben eines dortigen Bündnisses kürzlich sechs Studierende festgenommen - sie hatten es gewagt, während der Aufnahmeprüfungen ihrer Universität systemkritische Flugblätter auf dem Campus zu verteilen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Verteilen von Flugblättern ist neuerdings strafbar &#8211;  glücklicherweise aber nicht hier. An der Hosei-Universität in Japan jedoch wurden insgesamt sechs  Studierende wegen der Verteilung systemkritischer Flugblätter  festgenommen, wie ein Bündnis autonomer japanischer Studierender  berichtet.</p>
<p>Auf diesen Flyern riefen die JapanerInnen laut eigener Aussage dazu auf, das neoliberale Selbstverständnis ihrer Universität und der Gesellschaft hin zu einer sozialen Gemeinschaft zu verändern, wurden jedoch überraschend und ohne Ankündigung verhaftet. Ihr Vergehen: Sie hätten &#8220;gewaltsam die Geschäftsabläufe der Universität behindert&#8221;. Gerade angesichts dieser Anschuldigung scheinen also die Vorwürfe, die sie in den Flyern an die Universität richten, durchaus gerechtfertigt. So sehen es auch die Verhafteten, die auf ihr legitimes Recht auf demokratische Partizipation an ihrer Universität bestehen, und ihre Rolle als Teil einer sozialen Bewegung einstufen.</p>
<p>Daher ist ihre Antwort auf den rechtlich zweifelhaften Eingriff in ihre persönliche Freiheit und die Freiheit der Meinungsäußerung klar: Die Maßnahmen, mit denen auf ihre Aktion geantwortet wurde, sind überzogen und dienen offensichtlich der Unterdrückung sozialer Proteste. &#8220;Wir werden diese widerrechtliche Festnahmen nicht akzeptieren und für die Freiheit unserer FreundInnen kämpfen!&#8221;, kommentiert Shiori Matsumuro, einer der Aktiven. Es bleibt also nun zu hoffen, dass dieser Kampf erfolgreich sein wird und die Gefangenen nicht wie bei den letzten Festnahmen an der Hosei-Universität etliche Monate in Untersuchungshaft gehalten werden. Dazu ruft das japanische Bündnis zu Solidaritätsaktionen auf: Vorgeschlagen wurde weltweite Demonstrationen vor japanischen Botschaften am 5. März oder die Entsendung von Protestnoten an die <a href="mailto:ic@hosei.ac.jp">Hosei-Universität</a> und an die <a href="mailto:info@botschaft-japan.de">japanische Botschaft</a> in Deutschland.</p>
<p>Weitere  Informationen finden alle, die des japanischen mächtig sind, auf der <a href="http://www.zengakuren.jp/wp/" target="_blank">Homepage des Bündnisses</a>.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 104px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">ic@hosei.ac.jp</div>
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		<title>Free Education, Free Life. Social Revolution Now!</title>
		<link>http://mainz.akprotest.de/2010/02/free-education-free-live-social-revolution-now/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 12:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Revolution]]></category>

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		<description><![CDATA[The mottoes of a demonstration, which was held on January 30 in Frankfurt am Main, were “Everything for Everyone. Social Revolution Now!”, &#8220;For the radical democratization of all areas of life!&#8221; and “Free Education for Everyone!”. Germany&#8217;s radical student&#8217;s movement, antifascist groups and the syndicalist union FAU mobilised themselves for it. Around 3000 people joined [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->The mottoes of a demonstration, which was held on January 30 in Frankfurt am Main, were “Everything for Everyone. Social Revolution Now!”, &#8220;For the radical democratization of all areas of life!&#8221; and “Free Education for Everyone!”. Germany&#8217;s radical student&#8217;s movement, antifascist groups and the syndicalist union FAU mobilised themselves for it. Around 3000 people joined the demonstration that was dominated by a huge black block of around 1000 people walking in the frontlines of the demonstration. Massive police forces escorted the demonstration and randomly used pepper spray and clubs against the peaceful crowd. In fact, the whole demonstration was encircled by armoured policemen and women; this is called a “Wanderkessel” in German. Special units filmed everything and portrayed individual persons with cameras. At least, the police were not allowed to step on university ground, where the demonstration started and ended.</p>
<p>The demonstration was supposed to begin at 2:00 o&#8217;clock but the demonstration&#8217;s start  was delayed because busses with protesters had been stopped and controlled. After these people finally reached the KOZ, a cultural centre and café at Frankfurt&#8217;s university campus, spokesmen and women of the free education movement, local antifascist groups and the unions GEW and FAU held speeches from a truck. The topics of their speeches ranged from free education to the present struggles of the FAU union, who is in danger of being prohibited by German courts. Most of these speakers related to the violent clearing of an occupied university building at the end of last year; this was also a crucial reason for this event. During the speeches, heavy snowfall accompanied the scenery, so that most people gathered nearby in the building but went out when around 3:00 the demonstration began.</p>
<p>As soon as the demonstration left the university campus, policemen and women stood close to the demonstrators who had bound banners together and held them to the sides, so that people outside the demonstration were informed about their reasons for this event. But any hope of making an impression on people outside was impossible due to the enormous amount of police around the demonstration. It may have been half an hour after we have left university, when people walking in front ran back because they had been injured by pepper spray. Some policemen were in favour of violence and insulted the demonstrators during the entire time.</p>
<p>After three hours, we reached the KOZ again. It had been cold and people were exhausted from the walk. The conclusions which can be drawn from this day are: The postfascist German state is doing everything possible to suppress the student&#8217;s movement; capitalism is afraid of a unity between workers, students and pupils, who formed the demonstration. But despite state violence, our struggle will continue.</p>
<p>A short video documentation can be <a title="Documentation on youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=TPGvLenslHA&amp;feature=related" target="_blank">watched on Youtube</a>.</p>
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		<title>Protokoll vom 8.2.2010</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Protokolle]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>

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		<description><![CDATA[TOPs:

Email-Verschlüsselung
Mobilisierung

Email-Verschlüsselung:
Es wurde exemplarisch an einem Rechner die Einrichtung einer Emailverschlüsselungsmethode vorgeführt: Die Grundlage bildet dafür Thunderbird 3, ein quelloffenes Emailprogramm. Ist Thunderbird installiert und ein Account eingerichtet, wird GnuPG, ein Verschlüsselungsprogramm, und das Plugin Enigmail installiert, das dieses Programm zur Verschlüsselung von Emails verwendet. Die Einrichtung und Konfiguration von Enigmail erleichtert ein Assistent. Weitere Informationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>TOPs:</h4>
<ul>
<li>Email-Verschlüsselung</li>
<li>Mobilisierung</li>
</ul>
<h4>Email-Verschlüsselung:</h4>
<p>Es wurde exemplarisch an einem Rechner die Einrichtung einer Emailverschlüsselungsmethode vorgeführt: Die Grundlage bildet dafür Thunderbird 3, ein quelloffenes Emailprogramm. Ist Thunderbird installiert und ein Account eingerichtet, wird GnuPG, ein Verschlüsselungsprogramm, und das Plugin Enigmail installiert, das dieses Programm zur Verschlüsselung von Emails verwendet. Die Einrichtung und Konfiguration von Enigmail erleichtert ein Assistent. Weitere Informationen zu den Programm gibt es auf der Homepages von <a title="Thunderbird" href="http://de.www.mozillamessaging.com/de/" target="_self">Thunderbird</a>, <a title="Enigmail" href="http://enigmail.mozdev.org/home/index.php" target="_blank">Enigmail</a> und <a title="GnuPG" href="http://www.gnupg.org/" target="_blank">GnuPG</a>.</p>
<h4>Mobilisierung:</h4>
<p>Die Planung wurde zunächst abstrakt diskutiert: Wie soll dem Mobilisierungsproblem beigekommen werden? Wie können die politisch Destinteressierten, Passiven und Uninformierten erreicht werden, ohne dabei die oft quasi-instinktive Abwehrhaltung gegen linke Thesen zu durchbrechen? Subversion hat das Potenzial dazu, mittels der Zweckentfremdung der Zeichen des zu überwindenden Systems die Barrieren, die dessen Vorurteile errichten, überwinden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Manifest der Unmündigkeit</title>
		<link>http://mainz.akprotest.de/2010/02/manifest-der-unmundigkeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 00:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[JOGUStINe]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, den 27.1., fand in der Alten Mensa auf Initiative des AStA und des AK Protest hin die erste in einer Reihe von Diskussionsveranstaltungen statt, die der wirksamen Vermittlung studentischer Probleme an Präsidium und Verwaltung dienen sollen. Thema der Diskussion war das wohlbekannte und vielgehasste Studienverwaltungssystem JOGUStINe (Johannes-Gutenberg-Universität-Studierenden-Informations-Net), das sowohl bei den Studierenden, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 27.1., fand in der Alten Mensa auf Initiative des AStA und des AK Protest hin die erste in einer Reihe von Diskussionsveranstaltungen statt, die der wirksamen Vermittlung studentischer Probleme an Präsidium und Verwaltung dienen sollen. Thema der Diskussion war das wohlbekannte und vielgehasste Studienverwaltungssystem JOGUStINe (Johannes-Gutenberg-Universität-Studierenden-Informations-Net), das sowohl bei den Studierenden, als auch Dozierenden durch seine bevormundenden Regularien, seiner schlechten Benutzerfreundlichkeit und seine wiederholten Datenbankfehler einen unrühmliche Platz im universitären Alltag eingenommen hat.</p>
<p><span id="more-2373"></span>Die Liste der Probleme und Restriktionen, die mit JOGUStINe eingeführt wurden, ist lang: So ist es den Studierenden seit der Einführung von JOGUStINe nicht mehr möglich, Lehrveranstaltung einfach zu besuchen, und sich dort für einen Scheinerwerb zu entscheiden; stattdessen ist mit dem neuen Verwaltungssystem eine vorherige Anmeldung innerhalb einer fest gesteckten Frist erforderlich, die weit vor Beginn des entsprechenden Semesters liegt. So ist für viele oft noch während der Anmeldung ungewiss, ob sie überhaupt die mitunter qualifizierenden Prüfungen aus dem vorherigen Semester bestanden haben. Hinzu kommt die Diskriminierung derer, die von einer für den Scheinerwerb angemeldeten Veranstaltung zurücktreten, wofür es im persönlichen Studien- und Lebensverlauf viele Gründe geben kann: Von Schwierigkeiten wie krankheitsbedingtem Ausfall, der mit großen Lerneinbußen verbunden sein kann, über veränderte Studieninteressen bis hin zu zeitaufwendigem ehrenamtlichem oder politischem Engagement. Die Betroffenen werden in Konsequenz bei einem abermaligen Besuch der gleichen Veranstaltung, was für die strengen und einengenden Studienordnungen unterworfenen Bachelorstudierenden oftmals obligatorisch ist, mit niedrigster Priorität zugelassen &#8211; bei den mit JOGUStINe vermehrt eingeführten Beschränkungen der Teilnehmendenzahlen in Reaktion auf die aus der Unterfinanzierung erwachsenen Engpässe ein großes und ernstzunehmendes Hindernis. Im schlimmsten Falle kann es Studierenden so passieren, im laut Bildungsministerin Ahnen &#8220;studiengebührenfreien&#8221; Rheinlandpfalz noch mit den nicht unerheblichen Studiengebühren für Langzeitstudierende belastet zu werden.</p>
<p>Eine ganz neues Hindernis, das auch erst mit JOGUStINe in Erscheinung getreten ist, bedeutet für etliche Studierende die nunmehr fehlende Möglichkeit, fachfremde Veranstaltungen zur weitergehenden Ausbildung mit Hinblick auf einen gewünschten Beruf oder zur persönlichen, interessengemäßen Bildung und intellektuellen Bereicherung zu besuchen. Einer tatsächlichen, also selbstbestimmten und selbstgewählten Bildung mit dem Ziel der Schaffung einer kritikfähigen, autonomen und mündigen Persönlichkeit wird so der Stempel der Illegitimität aufgedrückt und ihr aktiv entgegengewirkt. Dies ist jedoch kein unglücklicher Zufall, der aus der gedankenlosen und übereilten Konzipierung neuer Studienordnungen entstanden ist, sondern politisches Kalkül zwecks Verbilligung der Ware StudentIn. Der entsprechende Erlass erging hier von Ministerin Ahnen selbst, wie Herr Einig, Leiter der Abteilung Studium und Lehre, im Gespräch mitteilte.</p>
<p>Doch nicht nur die Studierenden haben allen Grund, dem System JOGUStINe mit Skepsis bis offener Ablehnung gegenüber zu stehen. Auch die Dozierenden sind von den Steinen, die ihnen die Verwaltungssoftware immer wieder in den Weg wirft, betroffen, in der Regel dann, wenn Studierende nicht zu der Veranstaltung zugelassen werden, die sie besuchen wollten. Dies geschieht oft schon durch einen schlichten Datenbankfehler: In der Vergangenheit kam es schon mehrfach zu Vorfällen, bei denen für Studierende auf rätselhafte Art und Weise die Zulassungen zu sämtlichen, bereits angemeldeten Veranstaltungen aus dem System verschwunden sind. Die Arbeit, die Betreffenden wieder einzutragen, verbleibt oft bei den Dozierenden. Ähnlich verhält es sich, wenn sie von Studierenden gebeten werden, sie im Nachhinein für Veranstaltungen zu registrieren, in denen noch Plätze frei geworden sind. Eine weitere Bürokratisierung und Formalisierung ihrer Arbeit erfahrene Dozierenden aber auch durch die hinzugekommenen Formalia für die Registrierung einer Lehrveranstaltung im System.</p>
<p>Nicht zuletzt aber stellt auch der Datenschutz, dessen Gewährleistung bis jetzt nirgendwo nachvollziehbar ist, ein erhebliches Problem der zentralen Studienverwaltungssoftware dar, die die hungrig verschlungenen Informationen über Studierende und die von ihnen erbrachten Leistungen mitunter 60 Jahre vorrätig hält. Zu vergangenen Datenskandalen, wie dem Diebstahl von Millionen von Benutzerprofilen bei StudiVZ oder dem Verkauf von Benutzer- und Kundendaten, die zuvor gestohlen wurden, wie es bei der Telekom der Fall war, kam es bereits immer wieder und immer dort, wo große Mengen von Daten zentral abrufbar waren. Die weitaus größere Gefahr stellen dabei jedoch nicht Hacker dar, vor denen man sich hinter Firewalls und mehr oder weniger ausgeklügelter Software sicher wähnt, sondern interne MitarbeiterInnen, die im Rahmen ihrer Tätigkeiten an zentraler Stelle Zugriff auf die jeweiligen Daten haben. Die illegale Herausgabe von Daten kann jedoch auch durch das Präsidium selbst veranlasst werden: Im Zuge einer Rasterfahndung gegen mutmaßliche &#8220;Terroristinnen&#8221;, die das BKA im Jahr 2001 nach den Anschlägen vom 11. September durchführte, stellte der damalige Präsident der Mainzer Universität der Polizei sämtliche Studierendendaten bedenkenlos zur Verfügung.  Zu spät stellte ein Gericht fest, dass ein solcher Kuhhandel mit Daten ohne jeden Verdachtsmoment gegen die Betroffenen absolut unverhältnismäßig und unzulässig ist.</p>
<p>Schließlich bereitet JOGUStINe aber auch dort Kopfzerbrechen, wo solches am schnellsten und unmittelbarsten störend wird: Auf der Benutzeroberfläche. Eine fehlende Suchfunktion, ein nur mäßig übersichtliches Layout, irreführende Angaben, nichtkommentierte Auswahlmöglichkeiten oder die bis jetzt noch vermisste Funktion des Ausdruckens von Stundenplänen machen die alltägliche Bedienung des Systems zu einem Graus. Verbunden mit dem absoluten Zwang, JOGUStINe zu benutzen, wird die neue Studienverwaltung mit den von ihr geschaffenen Sachzwängen für die meisten Beteiligten untragbar.</p>
<p>Die Diskussion nun über diese nicht mehr annehmenbaren Situation, die sogar schon auf der Besetzung des Atrium Maximum begann und die Probleme schon dort in vollem Umfang thematisierte, wurde eigentlich mit der Zielsetzung begonnen, durch ein erneutes Aufzeigen der Misstände ein Problembewusstsein bei den Verantwortlichen zu schaffen und ein Umdenken dahingehend zu bewirken, dass Entscheidungen nicht mehr über die Köpfe der Betroffenen hinweg gefällt werden. Doch bald schon stellte sich heraus, dass diese Hoffnung wohl zu hoch gesteckt war &#8211; so hoch, dass es angesichts des tatsächlichen Gesprächsverlaufs geradezu utopisch erschien, in dieser Diskursform tatsächlich jemals etwas zu bewegen.</p>
<p>Prägend für den Gesprächsverlauf war eine Resignation und Missmut verbreitenden Behandlung der Anwesenden Studierenden von oben herab &#8211; die Gäste aus Präsidium und Verwaltung machten nur allzu deutlich, wer der Versammelten die höheren Machtprivilegien genießt. Dies zeigte sich explizit in der herablassenden Reaktion auf das Verlangen der Studierenden nach einem freien Studium, dass sich gerade eben nicht in den engen und absurd bürokratischen Bahnen bewegt, die die neu geschaffene Verwaltungssoftware in den studentischien Alltag hinein manifestiert. Statt dieses Verlangen ernst zu  nehmen und ihm Gehör zu schenken, wurden jedoch seitens der Anwesenden aus Verwaltung und Präsidium wiederholt und zunehmends plumper werdende Versuche unternommen, die Forderungen der Studierenden als illegitim, realitätsfern oder sogar als aus purer Ignoranz entsprungen darzustellen. Dabei sollte der Unmündigkeitsapparat, den JOGUStINe verkörpert, nicht nur mittels der Sachzwänge aus Raum- und Personalnot gerechtfertigt werden, deren &#8220;Bekämpfung&#8221; durch das Verwaltungssystem den Charakter eines &#8220;fairen Managements der Ungerechtigkeit&#8221; bekommt. Permanent verwies man also darüberhinaus auf die Studienordnungen, die die arme, unbescholtene JOGUStINe nur abbilden würde &#8211; als ob dies irgendetwas an der Legitimität und Dringlichkeit der Forderungen änderte! Als gingen alle Studierenden nun nach Hause, um dort im Stillen auf die Willkür der Obrigkeit zu hoffen! Im Verweis auf scheinbar unumstößliche Rechtsvorschriften sollte den Studierenden wohl der Eindruck verschafft werden, das die neue Mühsal, die ihren seit der Bolognareform ohnehin kaum noch tragbaren Studienverlauf begleitet, eine Art von Naturkatastrophe oder höheren Übels ist, die sich nur in der irdischen Instanz &#8220;JOGUStINe&#8221; manifestiert und nicht abwenden lässt.</p>
<p>Wie es überhaupt zur Einführung der neuen Studienordnungen kam, ist nunmehr kein großes Rätsel: Die allgegenwärtige Knappheit an Räumen, Dozierenden, Verwaltungspersonal und freien finanziellen Mitteln führt zu den Engpässen, denen JOGUStINe und die neuen Studienordnungen auf verdeckende Art und Weise entgegenwirken sollen; dergestalt verdeckend, als dass die begründende Verweisung auf die gesetzliche Vorschriften die neue Verwaltung als deren Produkt und nicht als Resultat einer mangelnden Bereitschaft zur Ausfinanzierung des Bildungswesens erscheinen lassen soll. Das Problem sollte also theoretisch  auf eine neue Instanz verlagert werden, die Kraft der ihr vermeinten Autorität ihrer Kritisierbarkeit enthoben werden soll. Dies ließen die im Gespräch beteiligten Kammrath, Einig und Krausch mehr als deutlich werden. Nun noch daran glauben zu wollen, dass die konkrete Ausgestaltung des digitalen Verwaltungsapparats ein Zufall ist, kommt blanker Naivität gleich.  Nicht die fehlende Kommunikation zwischen Studierenden und faktischen EntscheidungsträgerInnen, nicht eine Unkenntnis vom tatsächlichen Verlauf eines Studiums oder die Unwissenheit über studentische Interessen haben zu dem derzeitigen status quo geführt, sondern eine Modellbildung, die wohlüberlegt und in bestem Wissen um die nun nicht mehr gegebene Möglichkeit eines freien und selbstbestimmten Studium an einem solchen vorbeisteuert.</p>
<p>Der Alltag der Studierenden wird folglich bewusst nicht in in den Studienordnungen wiedergegeben, sondern es werden unter Ausschluss der Studierenden normative Vorschriften zur Bestimmung derer Alltags gefasst, und danach die Durchsetzung jener mittels des Studienverwaltungssystems erzwungen. JOGUStINe erfüllt dabei die Aufgabe einer Pressformungsmaschinerie; sie hat den Zweck, eine Form von Studium, die sich nicht den neoliberalen Vorstellungen von allgegenwärtiger Effizienz und Wirtschaftlichkeit in allen Lebensbereichen unterordnen lassen will, mit aller Gewalt hin zu einer wirtschaftlich verwertbaren Form zu biegen. Diese Schema fügt sich bestens in die Forderungen nach einem besseren &#8220;Managment&#8221; der Hochschule ein, die nicht nur RCDS oder die liberale Hochschulgruppe vortragen: Bei dieser &#8220;Betriebsform&#8221; soll durch den weiteren Aufbau von Hierarchien und die Abschaffung demokratischer Gremien zwecks Beschleunigung von Entscheidungsabläufen eine Gewinnsteigerung erzielt werden. In diesem Sinne hat die Universität als Bildungsstätte nicht finanziert zu werden, sondern sich vielmehr selbst zu tragen; die Unterfinanzierung muss also als &#8220;Leistungsanreiz&#8221; interpretiert werden.</p>
<p>Seltsamerweise war und ist aber auch Herr Präsident Krausch sehr schnell bei der Sache, wenn es darum geht, diese Finanznot händeringend zu beklagen. Er unternimmt diesbezüglich jedoch relativ wenig, im Gegenteil: Statt seine politische Mache etwa gegen die Art und Weise von Politik und gesellschaftlichem Diskurs zu wenden, mit der Bildung derzeit ver- und gehandelt wird, bekennt er sich hinter den Kulissen zu einem treuen Jünger der zeitgenössischsten Form des Kapitalismus, die da Neoliberalismus heißt, und ruft, ganz im Stil eines Großunternehmers eine neue und großartige &#8220;Corporate Identity&#8221; aus, im Glanz derer Design die Universität fortan erstrahlen und daran ihr Profil schärfen soll. Wenigstens wird dann auch die hiesige Hochschule mit wehenden Fahnen in den ruinösen Wettbewerb einziehen, der ja fortan im gesamten Bildungswesen herrschen soll. In diesem scheinbaren Widerspruch wird jedoch deutlich, dass es Herrn Krausch nie um einen Diskurs mit den Studierenden oder die Vertretung der Interessen einer freien Bildung gegangen ist; so bleibt die zur Schau gestellte Sorge um die Finanzlage nicht mehr als ein bloßes Lippenbekenntnis.</p>
<p>Es hat sich also gezeigt, dass die gewählte Form des Diskurses nicht fähig ist, Einsicht oder gar Änderungen zu bewirken, da sie dem Präsidium keinen Anreiz oder Zwang zur Handlung gibt. Die Autoritäten in diesem Konflikt verbleiben in ihren Machtpositionen; und solange diese nicht angegriffen werden und die Entscheidungsgewalt in die Hand aller BildungsträgerInnen gelegt wird, besteht auch keine Hoffnung auf Besserung.</p>
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		<title>Protokoll vom 1.2.2009</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 22:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Autonome Tutorien]]></category>
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		<description><![CDATA[TOPs:

Tag der offenen Tür
Dresden
Autonome Tutorien

Tag der offenen Tür:
Am Tag der offenen Tür wird der AK Protest von 10-14 Uhr einen Infostand im Vorraum der Alten Mensa betreiben. Dieser Stand wird ausgerüstet sein mit Infomaterial (Forderungen, Aufruf, Fragen, Bildungsstreikplakaten, Transpis, Zeitungsartikel) und einer Liste, in der sich Interessierte mit Emailadressen eintragen können. Interessante Fragen werden auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>TOPs:</h4>
<ul>
<li>Tag der offenen Tür</li>
<li>Dresden</li>
<li>Autonome Tutorien</li>
</ul>
<h4>Tag der offenen Tür:</h4>
<p>Am Tag der offenen Tür wird der AK Protest von 10-14 Uhr einen Infostand im Vorraum der Alten Mensa betreiben. Dieser Stand wird ausgerüstet sein mit Infomaterial (Forderungen, Aufruf, Fragen, Bildungsstreikplakaten, Transpis, Zeitungsartikel) und einer Liste, in der sich Interessierte mit Emailadressen eintragen können. Interessante Fragen werden auf mehrere Zettel aufgeschrieben und den Interessierten gestellt. Der Stand wird durch ein Mitglied des AStA angemeldet werden. Im Vorab werden auch noch Wiesbadener Schülis gebeten, sich an dem Stand zu beteiligen.</p>
<h4>Dresden:</h4>
<p>Am 13.2.  findet in Dresden die europaweit größte Kundgebung von Nazis und Faschisten statt. Ein großes Bündnis verschiedenster Gruppierung mobilisiert bereits gegen diesen Aufmarsch. Es bestehen daher bereits Mitfahrgelegenheiten, um nach Dresden zu kommen, die, sobald feststeht, wo sie zu &#8220;buchen&#8221; sind, auf der Seite bekannt gegeben werden sollen.</p>
<h4>Autonome Tutorien:</h4>
<p>In Frankfurt gibt es bereits solche: Dort werden solche Tutorien als Möglichkeit des tatsächlichen eigenverantwortlichen Studiums von Studierenden für Studierende angeboten. Hier wurde die Idee bereits angerissen, aber nie weiter ausgeführt. Derartige Tutorien könnten auch eine Möglichkeit bieten, die mit JOGUStINe aufoktroyierten Verwaltungsstrukturen zu durchbrechen. Diese Tutorien könnten derart ausgestaltet werden, als dass an alle Interessierten ein Thema bekannt gegeben wird, zu denen die Interessierten in Eigenverantwortung ihre Ideen, womöglich zu diskutierende Werke und ähnliches zusammentragen, um sich in einem erkenntnisreichen und wissensgenerierenden Diskurs damit auseinanderzusetzen.</p>
<p>Als Plattform steht bereits die Seite der Offenen Uni zur Verfügung, die von allen Interessierten in Eigenverantwortung genutzt werden kann. Dort könnten darüberhinaus auch Themenforen eingerichtet werden, in denen sich die TeilnehmerInnen einer Veranstaltung im Vorab austauschen können. Das Präsidium könnte einzig und allein bezüglich eventueller finanzieller Vergütungen kontaktiert werden, jedoch ohne dabei eine Bringschuld in irgendeiner Form zuzugestehen. Die Organisation verbleibt in jedem Fall in der Hand der Interessiertenschaft (die nicht nur aus Studierenden bestehen muss). Darüber, ob es überhaupt wünschenswert sein könnte, vom Präsidium Gelder zu erhalten, besonders, da das mit nicht unerheblichen neuen Formalia verbunden sein könnte, besteht kein Konsens, daher muss das Thema Finanzierung später erneut diskutiert werden.</p>
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		<title>Spekuliert die Uni im Rohstoff Stahl?</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 22:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophicum]]></category>
		<category><![CDATA[Spinde]]></category>

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		<description><![CDATA[Am morgigen Tag werden die noch im Keller des Philosophicums vorhandenen Spinde ausgeräumt und ersatzlos entfernt. Doch ist dieses AUS für die Stahlspinde alternativlos?
Warum werden die Spinde entfernt? Früher irgendwann hatten es Menschen offensichtlich gut gefunden, dass Studierende einen Spind benutzen können. Früher irgendwann wurden diese Spinde angeschafft. Spinde, nicht ausschließlich zu benutzen für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am morgigen Tag werden die noch im Keller des Philosophicums vorhandenen Spinde ausgeräumt und ersatzlos entfernt. Doch ist dieses AUS für die Stahlspinde alternativlos?</p>
<p>Warum werden die Spinde entfernt? Früher irgendwann hatten es Menschen offensichtlich gut gefunden, dass Studierende einen Spind benutzen können. Früher irgendwann wurden diese Spinde angeschafft. Spinde, nicht ausschließlich zu benutzen für die kurze Zeit des Aufenthalts in einer Bibliothek, sondern dauerhaft. Doch die Zeiten ändern sich: Wir erleben Reformen. Sind das &#8220;böse Zungen&#8221; oder &#8220;Ewiggestrige&#8221; die es &#8220;Moden&#8221; oder &#8220;Hypes&#8221; nennen und auf die Sinnwidrigkeit des bürokratischen Tuns hinzuweisen versuchen?</p>
<p><span id="more-2385"></span>Nach Aussage der Pedelle, der Hausmeister des Philosophicums, seien die Spinde &#8220;schon lange&#8221; nicht mehr in Gebrauch. Seit weniger als 2 Wochen informieren nun Aushänge (angebracht direkt an den Spinden) über deren Zukunft: Die BenutzerInnen werden aufgefordert, die Spinde zu entleeren. Mit der kaum 14 Tage dauernden Frist, die am 29.01.2010 endet. Zusätzlich wird  angekündigt, dass die Spinde danach entfernt würden. Auch gibt es nach mündlicher Auskunft der Pedelle keinen Anlass, die Spinde gerade zu diesem Zeitpunkt zu entfernen.</p>
<p>Doch mindestens ein Spind ist derzeit noch in Benutzung. Der Nutzer findet den Spind sehr praktisch. Außerdem hat in den vergangenen Jahren mindestens eine weitere Person ihre Bemühungen einen Schlüssel zu bekommen aufgegeben &#8211; aufgrund der Info &#8220;die Spinde seien nicht mehr zu benutzen&#8221;.</p>
<p>Ist die Hoffnung auf klare Zuständigkeiten vergebens in dem aktuellen Schlamassel von politisch-gewolltem Ausverkauf der Akademischen Freiheit zugunsten des Jahrmarktes einer Drittmitteleinwerberei und corporate-uniinternen Rechenschaftspflicht für Wissenschaft gegenüber einer selbsherrlich-rechtsstaatlichen und inhalteleer-effizienten Hochschulverwaltung? Was bleibt sind ganz sicher die Möglichkeiten von öffentlichem Protest und das öffentliche Stellen von Fragen.</p>
<p>Hat sich irgendwer etwas gedacht bei der Beauftragung einer Entfernung der Spinde? Erinnert sich daran irgendein Mensch? Wäre es möglich, die Entscheidungsgründe der Studierendenschaft mitzuteilen? Warum sollen die Spinde entfernt werden? Warum überhaupt soll Studierenden ein teil ihrer Infrastruktur geraubt werden? Ist die Geldbeschaffung durch Handel mit Stahlschrott alternativlos? Warum wird nicht die Existenz der Spinde im Philosophicum-Keller beworben (anstatt erschwert, verheimlicht) und somit eine bestimmungsgemäße Nutzung ermöglicht?</p>
<p>Und wer wird antworten? Werden die Antworten etwas anderes als &#8220;wischi-waschi&#8221; aussagen? Wann wird eine Antwort zu erwarten sein? Spekulationen sollen nicht an die Stelle von den Antworten der Verwaltung treten; daher werden sie hier (noch) nicht angestellt.</p>
<p>Vorsorglich hat der AK-Protest daher seine Fragen und Forderungen in Form einer Handlungsanleitung verfasst:</p>
<blockquote><p>Mainz, 28.01.2010</p>
<p>Wir fordern: Die Univerwaltung nennt der Öffentlichkeit die Gründe für die angekündigte Beseitigung der Dauer-Spinde im Keller des Philosophicums.</p>
<p>Die aktuell genannte Frist mit Ende am 29.1.2010 ist zu kurz! Die  Univerwaltung setzt eine neuerliche Frist für den Termin, zu dem die Dauerspinde geräumt sein sollen. In der Zwischenzeit nutzt die Verwaltung ihren Datenbestand über die Nutzer und informiert diese über das Vorhaben persönlich, durch Aushänge auf dem gesamten Campus oder sonstwie, nicht ganz so verborgen wie ausschließlich im Keller direkt an den Spinden selbst.</p>
<p>Die Univerwaltung läßt das Vorhaben &#8220;Beseitigung der Spinde&#8221; fallen. Stattdessen informiert die Univerwaltung die Studierenden über die Möglichkeit, diese Spinde zu nutzen.</p>
<p>In Unkenntnis gelassen über die Planungen der Univerwaltung, stellt das Plenum die Frage nach einer Bewertung sowohl der Finanzeffizienz, als auch nach der Ressourceneffizienz der beabsichtigten Vorgehensweise. Und die Frage nach den universitätsinternen Kommunikationsgepflogenheiten.</p>
<p>Die Situation stellt sich uns derzeit wie folgt dar:</p>
<ol class="large">
<li>Die Studierendenschaft wurde in Unkenntnis gehalten über die Möglichkeit, dass Studierende gegen geringen Pfand einen Schlüssel für einen Dauerspind im Keller des Philosophicum-Gebäudes erhalten können.</li>
<li>Die Spinde sind intakt.</li>
<li>Die Spinde werden nach Auskunft der Pedelle (Hausmeister) beseitigt.</li>
<li>Es ist ungewiss, ob und wann Ersatz angeschafft werden wird. (Ersatz ist unnötig, weil die Spinde ja bereits vorhanden sind.)</li>
<li>Es gibt keinen ersichtlichen Anlass dafür, diese Spinde zu entfernen.</li>
<li>Es gibt keinen ersichtlichen Anlass dafür, diese studierendenfreundliche Infrastruktur zu zerschlagen.</li>
</ol>
<p>Im Sinne einer Bereitstellung von Zugangsmöglichkeiten zu Wissen und im Sinne einer Förderung des Campus-Alltags als pluralistisches Leben stellen Spinde für jedwedeN NutzerIn der JoGu-Universität Mainz eine nützliche Infrastruktur dar, die es gilt, vor einer unnötigen Zerschlagung zu bewahren. Eine Neuanschaffung von Elite-Spinden weckte den Verdacht der Verschwendung oder der Veruntreuung.</p>
<p>Wir wollen genau diese Spinde benutzen können, die bereits vorhanden sind!</p>
<p>Um Antwort an den AK-Protest wird gebeten. Bitte vor Verstreichen der Frist &#8220;29.01.2010&#8243;.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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