Zwischen 12 und 20 Uhr findet heute (08.06.10) auf der Freifläche vor der Deutschen Bank (Ludwigstraße zwischen Schillerplatz und Theater) ein offenes Diskussionsforum statt.
Inhaltliche Beiträge:
- 12-13 Uhr Imme Goldstein, Intersektionalität in politischen Bewegungen
- 14-15 Uhr (angefragt) Marcel Hüttel, Vorstellung der AStA-Sozialstudie
- 15-16 Uhr Gunther Heinisch, Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz.
Es gibt einen Infostand des AK Protest, Sitzgelegenheiten und VoKü!
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B.A.-Studiengang Ethnologie: Wie mensch letzten Dienstag von Carola Lentz (Institutsleiterin Ethnologie) im “Gespräch zwischen Dozierenden und Studierenden. Lob – Kritik – Fragen” erfahren konnte, sind ca. 80% der Studierenden doof (was legitim sei). Und für diese sei der Bachelor-Studiengang eingerichtet worden.
Außerdem wurde endlich erklärt, wie Opportunismus begründet werden kann: Wir setzen die Vorgaben des Ministeriums um und ersparen es uns, Kraft in Auseinandersetzungen zu vergeuden.
Dann kam der Hinweis an die Studierenden, dass die aktuell im B.A. Immatrikulierten ganz sicher nicht mehr profitieren würden von den aktuellen internen Bolognaumsetzungs-Reformen, die durch das Ministerium gefordert werden.
Da das Gespräch dann doch länger als 10 Minuten gedauert hat, waren sicherlich alle dankbar für den geduldigen Hinweis, dass wir solch ein Gespräch ja nächstes Semester erneut stattfinden lassen könnten, falls der Fachschaftsrat Kommunikationsdefizite weiterhin erkennen zu glauben meint.
Ende der Durchsage: (Vorsicht an der Bahnsteigkante! Türen schließen selbsttätig!) Mit Uniabschluss auf´s unkritische Mainstream-Abstellgleis!
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Dem Hörensagen nach verbreitet sich derzeit das Gerücht, dass Folgendes unbestätigt verbreitet wurde:
Bereits am Sonntag, genauer am späten Abend, soll auf der Geowiese ein Campus-Camp (CC) stattfinden, dass dem Gerücht nach mit dem Bildungsstreik des Sommers ’10 in Verbindung stehen soll. Gleichzeitig wird am Sonntag Nachmittag dort auch das Zelt des Festival contre le racisme aufgebaut werden – das ist aber mehr als nur ein Gerücht und wird sicher stattfinden. In der Umgebung dieses Zeltes, so munkelt es, soll sich auch das CC befinden.
Anfangs wird dieses CC wohl folglich eher noch mit Minimalausstattung existieren:
- WCs im NatFak (tagsüber geöffnet) und der Universitätsbibliothek (geschlossen von 6:00 bis 8:00 Uhr).
- AStA-Räume wären zeitweise auch nutzbar.
- Denjenigen, die bereitwillig diesem Gerücht folgen und dort ihr Zelt aufschlagen wollen, raten wir, Trinkwasser für den Eigenbedarf mitzubringen, natürlich kleine oder große Zelte, und generell alles, was für nett gehalten wird.
Nicht verkehrt: Im Laufe des späten Nachmittags beim Aufbau des Zeltes für das Festival contre le racisme könnten helfende Mitmenschen mitmachen (ab (frühestens) 15 Uhr bis ca. 17 Uhr).
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Die folgende ToDo-Liste ist auf dem letzten Treffen am Donnerstag entstanden und stellt das gesamte Protokoll dieses Treffens dar. Noch zu erledigen sind:
Montag:
- VV vorbereiten; jemand sollte den Bildungsstreik und die Forderungen vorstellen.
- Evtl. VV mit Plakaten zusätzlich bewerben.
Dienstag:
Für den Theaterplatz wird benötigt:
- Tische, Sitzgelegenheiten
- Menschen, damit die Stadt permanent “besetzt” ist
- Infomaterial
- Musik, Kabel
- Sambagruppe anfragen (wird gemacht)
- VoKü machen (wird abgesprochen)
- Teller und Besteck besorgen (möglicherweise ausm Wald)
- Material (Papier, Stifte, Magnete…) besorgen
- Feuertonnen?
Mittwoch:
- Material für die Vorveranstaltung besorgen (ist gemacht worden)
- Vokü machen (wird abgesprochen)
- Infotisch organisieren
- Banner machen (wird gemacht)
- Für OrdnerInnen sorgen!
- GEW informieren
- EA-Nummer organisieren
- Flyer mit Demoroute und EA-Nummer machen
- Redebeiträge absprechen (4-5 Möglichkeiten vorhanden?)
Zum ständigen Anlaufpunkt (Stand auf der Geo-Wiese):
- Tisch (wird gemacht)
- Infomaterial
Zum Plakatieren:
- Kleister kann am Samstag um 12 am Asta abgeholt werden
- Plakate zugänglich?
Zum Flyern:
- Schüliflyer in Umlauf bringen
- Evtl. Schüliflyer nachdrucken lassen
- Allg. Flyer verteilen
Sonstiges:
- Kreide besorgen & vermalen
Diese Liste kann und sollte noch ergänzt werden.
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NDR-Moderator Tobias Schlegl und annähernd 30 Studentinnen und Studenten – darunter auch aktive des Bundesweiten Bildungsstreiks - versuchten heute den Amtssitz des Bundespräsidenten, das am Spreeufer gelegene Schloss Bellevue, zu besichtigen, um dort einzuziehen und ein preisgünstiges Studierendenwohnheim einzurichten. Leider scheiterte die Besichtigung am Sicherheitspersonal und dem vergitterten Gartentor. Die Studierenden waren eigens hierfür zusammen mit dem Team der Sendung “Extra 3″ per Bus angereist.
Immobilienmakler Schlegl reagierte aufgebracht und versuchte die Sicherheitskräfte von der Sinnhaftigkeit seines Vorhabens zu überzeugen: nach dem Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler sei in Bellevue doch jetzt Wohnraum frei geworden, argumentierte er sogar noch, als das Wachpersonal die Gittertore elektronisch verriegelte. Die Gelegenheit sei günstig, so meinte er, mit den Mieten, welche durch die Einrichtung eines Studierendenwohnheims eingenommen werden könnten, öffentliche Haushaltslöcher zu stopfen. So hätte der Wohnsitz des Bundespräsidenten endlich einen finanziellen Zweck. Die Studierenden schlossen sich seiner Argumentation an.
“Seit Jahren steigen die Mieten für Studierenden so stark, dass es für sie im harten Bachelor-Master-Alltag immer schwieriger wird, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten”, so Erik Marquardt,vom Bildungsstreik-Bündnis Berlin. “Deshalb brauchen wir preisgünstigen Wohnraum, der Studierende entlastet und ein sorgloses Studium ermöglicht.”
Die Studierenden reagierten enttäuscht. Da eine Besichtigung der Räumlichkeiten verhindert war, blieben Fragen nach dem Kalt- bzw. Warmmietpreis offen. Ebenso konnten sich die Studierenden nicht von Familientauglichkeit des Schlosses überprüfen. Wären die Möbel im Preis enthalten? Müssen das Gartenpersonal und die Sicherheitskräfte zusätzlich entlohnt werden? Wird es öffentliche Subventionen geben? Leider bekamen weder Schlegl noch Studierende Auskunft – und das, obwohl die Studierenden dem Sicherheitspersonal eindrücklich versicherten, diese nach dem Kauf der Immobilie nicht zu kündigen, sondern weiterhin zu beschäftigen.
“Ich hoffe, dass die nächste Bundespräsidentin, bzw. der nächste Bundespräsident für die Anliegen von Studierenden und SchülerInnen aufgeschlossen ist”, so Jörg Rostek vom Bildungsstreik-Bündnis in Münster. “Schavan und Rüttgers fallen also schon mal weg.”
Nach der endgültigen Ablehnung der Schlossbesichtigung trösteten sich die Studierenden damit, am Gitter zu rütteln und sich gemeinsam mit einer Pappfigur des ehemaligen Bundespräsidenten ablichten zu lassen. Voraussichtlich wird Tobi Schlegl nicht von seinem Vorhaben, das Schloss Bellevue zu verkaufen, abbringen lassen. Interessentinnen und Interessenten können sich unter 040-41 56 53 92 an seine Immobilienfirma wenden. Die Ausstrahlung der entsprechenden Extra 3-Sendung erfolgt am kommenden Sonntag um 22.30 Uhr im NDR.
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TOPs:
- Flyer
- Mobi-Video
- Aktionstraining
- Vorveranstaltung
- Bundesweites Material
- Brief an die LehrerInnen
- Vertagung
Flyer:
Das Flyerteam hat während des Treffens um 18 Uhr den Flyer für die SchülerInnen soweit fertiggestellt, dass er nur noch gelayoutet werden musste. Jetzt soll der Flyer (der nun schon gedruckt wurde) an die SchülerInnen verteilt werden, insbesondere an den Schulen und an Orten an denen viele SchülerInnen sind. Konkrete Absprachen für die Verteilung können am Donnerstag beim Treffen, privat oder über den Verteiler getroffen werden.
Neben dem Schüliflyer befindet sich momentan noch ein allgemeiner Flyer in der Entwicklung.
Mobi-Video:
Das Mobilisierungs-Video für den Bildungsstreik wurde fertiggestellt und im Plenum für gut befunden. Es wurde angemerkt, dass am Ende des Videos noch der Mainzer und Wiesbadener Demo-Termin eingefügt wird.
Aktionstraining:
Im Zuge des Bildungsstreik wird es wieder ein Aktionstraining geben zu den Themen Bezugsgruppen, Entscheidungsfindung und Grundlagen für die Teilnahme an Demonstrationen. Dieses Training findet am Dienstag zwischen 15 und 18 Uhr statt, der Ort wird noch über die Seite der Offenen Uni bekannt gegeben. Es wurde sich darauf geeinigt, dass das Training im geschützen Rahmen auf dem Campus stattfindet und nicht auf dem Theaterplatz. Es ist natürlich trotzdem für jeden offen.
Vorveranstaltung:
Insbesondere für die SchülerInnen soll zwischen 13 und 15 Uhr eine Vorveranstaltung am Hauptbahnhof stattfinden, während dieser sollen Transparente gemalt und Vokü bereitgestellt werden. Die Aktion soll bei der Stadt angemeldet werden. Die Orga wurde vertagt.
Bundesweites Material:
Es wurde beschlossen, kein weiteres Material (Plakate, etc.) zu bestellen, da der ASTA schon genug bestellt hat. Des Weiteren wurde beschlossen, die Plakate mit Störern versehen an so vielen Orten wie möglich zu verkleben, als Werbung für die Demo. Dies sollte spätestens am Wochenende geschehen. Auf dem Campus können dafür evtl die verbliebenen Plakate der StuPa-Wahl genutzt werden.
Brief an die LehrerInnen:
Der offene Brief an die LehrerInnen, den der Bildungsstreik Wiesbaden erarbeitet hat, wurde vorgestellt. Es wurde konsensual beschlossen, diesen Brief für die Stadt Mainz anzupassen und an möglichst viele LehrerInnen zu verteilen, dazu sollte dieser Brief an die Sekretariate der Schulen geleitet werden.
Vertagung:
Die Restlichen TOPs wurden auf das nächste Treffen verschoben, das am Donnerstag den 3.6. um 12 Uhr vor dem ASTA stattfindet. Diese TOPs waren zum einen die „genaue Planung der Vorveranstaltung der Demo“ und die „Besprechung der Bildungsstreikwoche“ (hier insbesondere Dienstag und Donnerstag).
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